Die Entwicklung von Windows im Überblick

Das populäre Microsoft-Betriebssystem feierte in diesem Jahr seinen 32. Geburtstag - bereits seit 1985 wird Windows stetig weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet. Inzwischen laufen die modernen Versionen der Software auf den meisten Computern weltweit und scheinen dabei jegliche Konkurrenz ausgemerzt zu haben. In den jüngsten Entwicklungen der Windows-Geschichte setzt Microsoft zunehmend auf ein fortlaufendes Service-Modell, womit die aktuellste Version des Betriebssystems, Windows 10, weiterhin mit Verbesserungen und neuen Features versorgt wird. Doch noch immer läuft auf knapp einem Drittel aller PCs das veraltete Windows 7, welches im Jahre 2009 das Licht der Welt erblickte. Nur etwas später, in 2010, hat Microsoft das 25. Jubiläum des Betriebssystems gefeiert.

Nachdem Windows 8 kein Verkaufsschlager wurde, gab Microsoft einen Sprung auf eine Neuauflage des Betriebssystems, Windows 10, bekannt. Vorerst handelt es sich hierbei um das letzte Betriebssystem der Redmonder: Zukünftige Versionen der Software sollen über ein Update ausgeliefert werden. Für alle Besitzer eines mit Windows 7 oder 8.1 ausgestatteten Computers war das Upgrade auf Windows 10 im ersten Jahr nach dem Release vollkommen kostenfrei.

Doch Microsoft ist nicht nur für das Windows-Betriebssystem bekannt: Cloud-Dienste sowie Office machen einen Großteil des Redmonder Unternehmens aus. So nutzen beispielsweise 1,2 Milliarden Menschen in 140 verschiedenen Ländern Programme wie Word, Excel oder PowerPoint. Dies entspricht einem weltweiten Marktanteil von über 90% an den Büroanwendungen. Anders sieht es jedoch bei den eigenen Web-Browsern Edge und Internet Explorer aus: Der Nutzeranteil erscheint im Vergleich zu etablierten Browsern wie Chrome und Firefox als weniger relevant.

Offizielle deutsche ISOs
Windows 10 Fall Creators Update
Windows hat dabei schon einen weiten Weg hinter sich. Neben Veränderungen an der Benutzeroberfläche sind auch immer wieder neue Funktionen hinzugekommen. Die Grafik zeigt die wichtigsten Neuerungen der jeweiligen Windows-Versionen im Überblick:

Die Entwicklung von Windows im Überblick
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[o5] legalxpuser am 19.02. 15:26
hmm...sieht für mich irgendwie so aus, als wäre mit Windows 10 die Geschichte von Windows irgendwie abgeschlossen bzw., das es nun endlich alles gibt was man braucht. Auch scheint es nach dieser Grafik das beliebteste Windows zu sein, was nun endlich bei allen Usern Anklang findet. Stimmt aber nicht....dies ist immer noch Windows 7.
[re:1] HeadCrash am 19.02. 17:39
@legalxpuser: Windows 10 wird vermutlich die letzte Windows-Version sein, was aber nicht heißt, dass die Entwicklung abgeschlossen ist. Ein Produkt wie ein Betriebssystem ist niemals "fertig", sondern wird immer weiterentwickelt, überholt, verändert.

Windows 10 ist aber zumindest in Kundenumfragen eines der OS mit der höchsten Kundenzufriedenheit. Windows 7 wird jetzt nach und nach sterben, da viele Unternehmen ganz bewusst Windows 8.x übersprungen haben und jetzt dabei sind auf Windows 10 zu wechseln. Das dürfte schon in diesem Jahr die Zahlen deutlicher in Richtung Windows 10 verschieben.
[re:1] legalxpuser am 19.02. 17:58
+2 -1
@HeadCrash: naja IMMER Windows 10...glaube ich nicht...da kommt irgendwann n n euer Name, bin ich mir sicher.
[re:1] adrianghc am 19.02. 18:09
+2 -2
@legalxpuser: Würde ich überhaupt nicht davon ausgehen. Warum auch?
[re:1] Hans3 am 16.07. 21:50
+2 -
@adrianghc: Naja, ein Problem sehe ich doch: Bis jetzt hatte man die Möglichkeit, wenn ein neues Betriebssystem rauskam das einem nicht gefiel, dass man einfach nicht aktualisierte.

Dies geht bei Windows 10 nicht mehr. Wenn dort mit dem 2018er Update eine neue Oberfläche eingeführt wird, bekommen diese alle Windows 10 (ja, die Prof kann Updates auslassen, aber Support für alte Windows 10 Versionen läuft nur ca. 2 Jahre). Das heißt im Umkehrschluss, dass das Risiko für MS groß ist, mit einem Zwangsupdate viele Nutzer zu vergraulen - also werden Updates nur minimale Veränderungen mit sich bringen (im Gegensatz zu z.B. 7 auf 8).

Wenn man sich jetzt überlegt, dass andere Betriebssysteme die nächsten 10 Jahre sich deutlich weiter entwickeln, Windows 10 2027 aber noch immer so aussehen wird stellt sich die Frage, ob das gut geht.

Zum finanziellen: Der Plan war ja, dass sich Windows 10 fast ausschließlich durch den AppStore rechnet. Dieser sollte durch die Mobile Plattform und eine gute Verteilung auf Tablets noch deutlich wichtiger werden. Ich habe zwar jetzt keine nackten Zahlen, aber ich denke mir, dass der Win 10 AppStore jetzt nicht sonderlich gut läuft. Mobile ist komplett weg, am Tablet hat sich zwar durch die 2 in 1-Geräte einiges getan, ist aber auch nicht so stark wie zuvor gedacht.

Der Win 10 AppStore hat einfach die kritische Masse nicht erreicht, wo sich die Hersteller alle hinsetzen und dafür riesige Apps entwickeln. Egal was mich interessiert, im Win 10 AppStore gibt es meistens davon keine Version. Wenn es da nicht einen genial Schachzug seitens MS gibt, wird sich das so schnell nicht ändern und die Finanzierung von Windows 10 und dessen Weiterentwicklung ist fraglich.
[re:2] PakebuschR am 17.07. 11:09
+ -
@Hans3: Erstmal ist man mit der Oberfläche sehr gut aufgestellt, mit Cshell für alle Bildschirmgrößen gerüstet, das irgendwann nicht vielleicht doch ein Win11 nötig sein wird lässt sich jedoch nicht ausschließen. Der Store befindet sich zumindest etwas im Aufwind durch x86 Anwendungen, iTunes, Paint.NET usw. sollen auch kommen aber da muss man die Entwicklung abwarten, MS schon noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten bei den Entwicklern.
[re:2] SunnyMarx am 19.02. 19:03
+1 -1
@legalxpuser: Wie lange gibts jetzt OSX bzw. nach neusprech Mac OS, bei dem man die Version mit Absicht weg gelassen hat, einfach weil sie keinen Sinn mehr hat?
[re:1] Overflow am 19.02. 22:21
+1 -3
@SunnyMarx: macOS 10.12 gibt es seit 20. September 2016...
[re:2] PakebuschR am 16.07. 17:50
+ -
@Overflow: Die Release-Version von OSX erschien am 24.03.2001
[re:3] Overflow am 17.07. 10:32
+1 -
@PakebuschR: Es gab aber bisher kein Release, bei dem man die Version weg gelassen hat...
[re:4] PakebuschR am 17.07. 10:51
+ -
@Overflow: Stimmt, der Name ist jedoch immer der selbe wie bei Win10 auch. Wird vermutlich auch erstmal so bleiben.
[re:3] Thunderbyte am 20.02. 16:57
+1 -
@legalxpuser: Der Grund für "letzte Version" ist im deutlich erweiterten Update/Upgrade Mechanismus zu sehen, der es MS ermöglicht, so ziemlich alles am System zu ändern bzw. neue Features hinzuzufügen. Dieser Mechanismus (nicht die normalen OS Updates im laufenden Betrieb, sondern der Mechanismus "mit dem Kreis", der nicht im OS läuft) ist neu.
[o9] Sonnenschein11 am 19.02. 18:02
[Quote]Inzwischen laufen die modernen Versionen der Software auf den meisten Computern weltweit[/Quote]

Aber es wird von Google und Apple mächtig, und mit Erfolg am Stuhl gesägt...

Wenn die winXP und Win7 User wegbrechen ist es vorbei mit lustig :eek:
[re:1] FuzzyLogic am 19.02. 18:23
+7 -
@Sonnenschein11: wieso sollten die wegbrechen? Und vor allem wohin?
[re:1] Sonnenschein11 am 19.02. 18:49
@FuzzyLogic:
Es gibt ja mittlerweile das eine oder andere Betriebssystem, was auf dem Amerikanischen Markt mächtig aufholt. Gerade in den Unis sieht man fast nur noch Googles OS. Also das OS, wo MS versucht schritt zuhalten mit dem win10.
Und wo MS genau weiß, wer in den Unis am verbreitetsten ist, wird in ein paar Jahren in die Unternehmen einziehen. Also genau da, wo jetzt noch MS heimisch ist.

Es ist also eine Frage der Zeit, wenn der Generationswechsel stand findet. Nur doof, das MS nicht mehr dabei ist.

Wenn unsere deutschen Softwareschmieden, es ist ja eigentlich nur suse LINUX, schnell schalten, also ihr suse Endverbrauchertauglich machen, könnte in Europa, so wie in Russland, ein einheimisches Betriebssystem Einzug halten. Ich finde diesen Gedanken faszinierend....
[re:1] adrianghc am 19.02. 19:33
@Sonnenschein11: Chrome OS in den Unis? Das wäre mir neu. In Schulen ja, aber nicht in Unis, wo Studenten ihre eigenen Rechner benutzen und nicht die von der Schule verwalteten. Wo hast du das denn her?

Was den letzten Absatz betrifft, da kannst du lange warten, und damit meine ich den Einzug und nicht das Schalten.
[re:2] Nunk-Junge am 20.02. 11:15
+3 -1
@Sonnenschein11: An Unis in den USA findet man häufiger OS X-Systeme, da es dort sehr tolle Vergünstigungen dafür gibt. Chrome-OS wäre für Unis wohl weniger geeignet, da die Studenten produktiv mit den Systemen arbeiten müssen. Und dazu braucht man eben auch entsprechende Software-Anwendungen, z.B. für Berechnungen, Modellierungen, Simulationen, Entwicklung, ... Da sieht es bei Chrome-OS mehr als mager aus.
[re:3] LastFrontier am 25.11. 17:10
+ -
@Sonnenschein11: Chrome OS kann nicht mal im Ansatz Windows das Wasser reichen.
An den Unis wird meistens noch Apple bevorzugt.
Und an "normalen" Schulen wird reingeklopft was am billigsten ist.
[re:2] SunnyMarx am 19.02. 19:05
+6 -1
@Sonnenschein11: Klar... Die pfeifen alle auf ihre gekaufte Software und wechseln zu einem OS wo sie diese nicht mal ansatzweise zum laufen bekommen. ;o)
[re:1] Sonnenschein11 am 19.02. 19:13
+2 -6
@SunnyMarx:

Versuche mal global zu denken. Das mein geschriebenes nicht aus der holen Hand gezaubert ist, wird in genügend Fachzeitschriften (wo nicht MS die Finger im Spiel hat) ausführlich durch exerziert.
MS steht nach vielen professionellen Meinungen das Wasser bis zum Hals.

Und die teure Software...
Es sind all zu oft nur noch Lizenzen, die man kauft. Nach einer gewissen Zeit muss man aktualisieren. Ob es Adobe ist, oder MS-Office 365.

Ich befürchte, das sich z.B. MS nicht bewusst ist, was das MS-Office 365 für einen riesigen Nachteil hat.
Man muss jedes Jahr aufs neue den Kunden umwerben, damit er eben nicht einfach abhaut.
[re:1] adrianghc am 19.02. 19:37
+6 -2
@Sonnenschein11: Man kauft immer Lizenzen für Software, nicht die Software selbst. Und gerade Abo-Software wie von Adobe und Office 365 muss man eben nicht irgendwann aktualisieren, weil man sie eben abonniert. Wieso man da also jedes Jahr aufs neue den Kunden umwerben müsste, ist mir nicht klar. Das war ja wohl eher früher der Fall, als es alle paar Jahre ein neues Office gab, das man extra kaufen musste (oder eben nicht).

Welche Nachteile Office 365 auch immer hat, sind für MS dadurch keine, dass das Abo-Modell immer noch optional ist und man auch einfach eine lebenslange Lizenz kaufen kann. Die Kunden wählen also genau das, was sie haben möchten.
[re:1] RalphS am 19.02. 20:18
+3 -
@adrianghc: Sieht aus, als ob es immer noch Leute gibt, die nicht begriffen haben, WARUM überhaupt ein (Software-)Hersteller Abomodelle entwerfen könnte, geschweige denn diese zu forcieren....

Macht ja auch ganz viel Sinn, daß man das nur deswegen macht, weil es ein Minusgeschäft wird.

Mit kalkulierbaren Einnahmen, die vor allem auch regelmäßig reinkommen und nicht haufenweise-bei-Release-und-dann-gar-nix-mehr hat das natürlich üüüü~~~berhaupt nix zu tun.
[re:2] adrianghc am 19.02. 21:04
+ -1
@RalphS: Du meinst damit aber nicht mich, oder?
[re:3] RalphS am 19.02. 23:44
+4 -1
@adrianghc: Nur insoweit, daß ich Dir da zustimme. Kann ja nicht wem anders antworten, wenn ich DIR zustimm. :D

Das, und mich hatte dieses Minus geärgert, was Du Dir da gefangen hast.
[re:2] FuzzyLogic am 19.02. 21:10
+3 -1
@Sonnenschein11: dann nenn doch mal bitte auch nur eine seriöse Quelle, in der das zu entnehmen ist. Wenn es so viele sagen, sollte das ja einfach sein. Ich bin kein MS-Fan (bin generell kein Fan irgendeiner Firma), aber was die Zukunftsaussichten von Microsoft angeht, habe ich in letzter Zeit überwiegend Positives gelesen. Das spiegelt auch der Börsenkurs wieder.
Aber dass du Linux als Alternative für die Masse siehst, lässt mich schon erahnen, was du für einer bist.
[re:3] SunnyMarx am 19.02. 21:58
+5 -1
@Sonnenschein11: Schon mal darüber nachgedacht, dass man Software von Adobe nur aboniert, wenn man sie wirklich braucht? Und auf welchem OS läuft Adobes Software hauptsächlich? Android ist das sicher nicht.
[re:3] RalphS am 19.02. 20:29
+ -5
@Sonnenschein11: MS interessiert sich seit neuestem nicht mehr den Keks für Windows als Endverbraucherplattform. Stichwort Windows 10 - dafür kriegt man schlicht kein Geld mehr, das soll nach MS "das letzte Windows" sein und ergo wird man eine begrenzte Anzahl von Lizenzen davon absetzen können... und dann war es das.

Nein, MS tut sein Möglichstes, auch alle diejenigen abzusahnen, die eben KEIN Windows einsetzen; ob und wie erfolgreich das wird, muß sich natürlich zeigen, da gibt es ja wegen des relativ aktuellen Kurswechsels so gut wie keine Erfahrungen.

Aber sie werden es weiter verfolgen, und wenn es heute den MS SQL Server für Linux gibt und Microsoft.NET als Referenzimplementierung ebenfalls (nicht mono!) dann dauert es nicht mehr lange, bis mehr und mehr Windows-Anwendungen mehr oder weniger semi-nativ auf allen anderen Betriebsumgebungen ebenfalls lauffähig werden...

.. sodaß Microsoft irgendwann in der Lage sein wird, Office365 an begeisterte Linuxanhänger verticken zu können, ebenso wie an Studenten mit ChromeOS und Studentinnen mit MacOS.
[10] Pfau_thomas am 19.02. 18:57
+ -9
Also ich finde immer noch das MS auf Windows 95- Windows ME verzichten hätte können. Und bis jetzt auf Windows NT Bleben häütte können.
[re:1] SunnyMarx am 19.02. 19:05
+6 -1
@Pfau_thomas: Windows 7 hätte es in der Form nie gegeben, wenn es Windows 95 nicht gegeben hätte.
[re:1] CARL1992 am 19.02. 20:09
+ -3
@SunnyMarx: Windows 7 hat mit Windows 95 nichts am hut. Windows 7 baut auf NT auf, Windows 95 auf DOS und Windows NT 3 sah schon so aus wie Windows 95 aussieht also hätten die auch Windows 95 komplett einstampfen können alles danach wäre so gekommen wie wir es jetzt auch kennen
[re:1] DK2000 am 19.02. 20:13
+7 -
@CARL1992: Windows 7 ist ein Nachfolger von Windows XP (gut, war noch Vista dazwischen) und Windows XP basiert auf der Zusammenführung der Windows NT Schiene (OS/2->NT 3.1->2000) und der DOS Schiene (DOS->Windows 1.x bis 3.11->Windows95/98/ME). Damit hat Windows 7 schon etwas mit Windows 95 zu tun.
[re:1] chronos42 am 19.02. 20:20
+5 -2
@DK2000: Nein, technisch hat Windows 7 mit Windows 9X absolut gar nichts zu tun. Die Zusammenführung der W95 GUI und dem NT Kernel fand mit NT 4 statt. Und OS/2 hat hier überhaupt nichts zu suchen, das war unabhängig von NT und hauptsächlich von IBM entwickelt, in Zusammenarbeit mit MS.
[re:2] RalphS am 19.02. 20:22
+1 -2
@DK2000: Eh, eigentlich nur den Ansatz, daß man bei MS nicht länger zweigleisig fahren wollte. Die 9x-Linie sollte aus Kostengründen eingestampft werden, aber die NT-Linie war systembedingt viel zu träge, viel zu hungrig für die damals allgemein verfügbare Hardware; ganz zu schweigen davon, daß es zwar seinerzeit genug Hardware, aber bei weitem nicht genug NT-kompatible Treiber für die Hardware gab. Und Spiele? Auf NT? Nichts zu machen.

9x hat mit Windows2000 und später nur insoweit was zu tun, daß man es geschafft hatte, die Endverbraucher-Option in NT zu integrieren.
[re:3] chronos42 am 19.02. 20:30
+2 -1
@RalphS: Nö, NT 4.0 hatte ich damals auf der Zeit entsprechenden Hardware am Laufen, das war sehr performant und nicht träger als W95. Aber viel stabiler.... Zu der Zeit trennte MS aber noch zwischen Heim und Firmenanwendern. Erst mit XP hat man sich davon verabschiedet.

Aber es stimmt,wegen der geringen Verbreitung von NT waren Treiber teilweise wirklich ein Problem. Zudem war nur DirectX 3.0 implemetiert, das schloss viele Spiele aus. Das konnte man zu der Zeit aber noch mit den Glide Treibern oder OpenGL umgehen, falls die Spiele es unterstützten.
[re:4] RalphS am 19.02. 20:34
+1 -2
@chronos42:
> NT4: Vollständige Hardwareabstraktion über die HAL (daher der Name dafür).
> DOS/9x: Direktzugriff auf die Hardware.

Klar ist NT in vielen Belangen überlegen. Aber ich will nicht wissen, was man mit derzeit verfügbarer Hardware an Performance kriegen würde, wenn man direkt auf sie zugreifen könnte, ohne sämtlichen konzeptbedingten Latenzen.
[re:5] chronos42 am 19.02. 20:45
+1 -
@RalphS: Das macht man ja teilweise wieder mit DX 12 bzw. Vulkan.

"Damals" habe ich NT 4 aber als sehr performant erlebt, vor allem das Multitasking. Die Grafikleistung war tatsächlich manchmal nicht so gut wie unter W95, was aber eher an den Treibern bzw. DirectX lag. W95 konnte die damals aktuelle Hardware wegen seines immer noch vorhandenen DOS Unterbaus auch nicht sinnvoll nutzen, vor allem die ständige Umschalterei zwischen 16 und 32 Bit Mode kostete Performance.
[re:6] Nunk-Junge am 20.02. 11:24
+ -
@DK2000: Sorry, NEIN. Die DOS-Schiene wurde niemals in die NT-Schiene integriert. Schon die Architektur würde das überhaupt nicht zulassen. Selbst das GUI wurde nicht integriert, sondern allenfalls nachempfunden. Die Unterscheidung in der Betriebssystemarchitektur zwischen Kernel-Mode und User-Mode gab es bei der 9x-Linie im dem Sinne gar nicht. Daher gab es keine Trennung von Anwendungen, kein präemptives Multitaskting, keine nennenswerte Sicherheit und Rechtevergabe, ...
[re:2] SunnyMarx am 19.02. 21:54
+ -
@CARL1992: Ach, allein das Startmenü ist durch Windows 95 entstanden. Wären die einen anderen Weg gegangen, würde es das Startmenü heute so vielleicht gar nicht geben.
[re:1] CARL1992 am 19.02. 22:41
+1 -1
@SunnyMarx: dan wäre das Starmenu mit der Nächsten Windows version gekommen wen Win95 nicht gewesen wäre ganz einfach

nur weil es eine Sache gibt heist es nicht unbedingt das alles anders wird hätte sie nie existiert
[11] Vanilo am 19.02. 19:18
+1 -7
Windows 10 ist klasse, was aber stört sind vorallem Windows XP Programme laufen oft schlechter oder gar nicht.
Virtual PC 2007 läuft seit Windows 8 gar nicht mehr.
Nutze gerade einen Trick in VirtualBox läuft Windows Xp was VirtualPC 2007 startet dieses bootet Windows 98, sehr umständlich. Würde mir einen 16 Bit Emulationsmodus wünschen.
Software die MDAC 2.8 oder höher benötigt startet nicht.
""Das programm benötigt die version 2.80 oder höher von MDAC". Ansonsten läuft Windows 10 sehr gut, nutze aber wie gesagt VMs noch und habe WIndows 7 als Backup (Dualboot) noch laufen.
[re:1] L_M_A_O am 19.02. 20:44
+8 -
@Vanilo: "Nutze gerade einen Trick..."
Warum nutzt du nicht einfach Hyper-V und erstellst dort direkt die Win98 VM?
[re:2] SunnyMarx am 19.02. 21:56
+2 -
@Vanilo: Mit VMWare kann man auch direkt Windows 98 laufen lassen.
[re:3] Tanyyya am 16.07. 19:08
+1 -
@Vanilo: So wie sich System und Programme weiterentwickeln sollten dass die Nutzer doch ebenfalls!

Die Software "Virtual PC 2007" trägt bereits im Namen das sie veraltet ist. Das ist aber doch keine Software die man nicht ersetzen könnte. "VMware Workstation Player" ist sogar von Microsoft, kann man kostenlos nutzen und wird immer noch gepflegt.

Abgesehen davon kannst du in "VirtualBox" auch direkt Windows 98 installieren. Verstehe nicht ganz weshalb du hier einen Umweg gehst. Wäre nett wenn du mir das erklärst, bin sehr neugierig. =)

Aber wie schon erwähnt. Teste mal "VMware Workstation Player". Das arbeitet, meiner Meinung nach, schneller und auch zuverlässiger.

Wenn dir beides nicht zusagt könntest du dir auch DOS-Box mal ansehen. Da kannst du auch Images mit Windows 98 erstellen, oder so fern es bei dir um DOS-Anwendungen geht, Anwendungen direkt ausführen.

Hyper-V würde ich, in deinem Fall, jedenfalls nicht empfehlen. Das kann man schon rauslesen das dies hier wahrscheinlich zu overkill ist.

Darüber hinaus bin ich echt neugierig um welche Programme es geht. Reden wir hier von DOS-Anwendungen oder 16-bit Desktop-Anwendungen? Sind das Eigenproduktionen der Firma oder einfach so wichtige Programme die man irgendwo herunterladen kann? Denn es gibt gewisse Tricks auch 16-bit Anwendungen laufen zu lassen. Teilweise zwar nur mit Reverse-Engineering, aber oftmals ist das nicht wirklich nötig. Bin immer interessiert das scheinbar unmögliche möglich zu machen, wenn es um so etwas geht. ;)
[12] chronos42 am 19.02. 20:12
+2 -1
In der Grafik fehlt das wichtige NT 4, auf welchem alle neueren Windows aufbauen. NT4 -> W2000 -> XP usw. Die 9er Serie endete (zum Glück) mit ME und hatte mit den auf NT basierenden nichts zu tun.
[re:1] DK2000 am 19.02. 20:19
+2 -
@chronos42: Der Form halber fehlt eigentlich auch noch der Hinweis auf OS/2, da NT schließlich darauf basierte. Ohne der Zusammenarbeit von IBM und Microsoft hätte es vermutlich NT in der Form nie gegeben.
[re:1] chronos42 am 19.02. 20:23
+2 -
@DK2000: Nein, NT basiert nicht auf OS/2, das war eine davon vollkommen unabhängige Entwicklung. OS/2 ist älter als NT und wurde von IBM und MS zusammen entwickelt. NT hatte ein völlig anderes Kernel und auch eine völlig andere (objektorientierte) GUI.
[re:2] Nunk-Junge am 20.02. 12:19
+ -
@DK2000: OS/2 wurde zwar auch in der Urfassung weitgehend von Microsoft entwickelt (später von IBM weiterentwickelt), aber trotzdem ist die Architektur von OS/2 ganz anders. Microsoft hat auch Xenix entwickelt. Trotzdem ist es nicht die Grundlage für OS/2 oder NT.
[re:2] 68000er am 20.02. 10:11
+1 -
@chronos42: Definitiv. WfW 3.1, NT4, Win2000, WinXP, Win7, Win10 - das ist aus Netzwerksicht die relevanteste Entwicklungslinie. NT4 war ein Meilenstein, wir haben das im Unternehmen bis weit nach dem Jahrtausendwechsel eingesetzt.
[13] Ludacris am 20.02. 00:54
+2 -
nur zur info: Skydrive war der neue Name.für Windows Live Mesh.
[14] shadowsong am 20.02. 08:29
+ -2
Ich vermisse hier irgendwie die Info, dass Vista einem Code-Reset unterlief...
[re:1] Nunk-Junge am 20.02. 12:21
+1 -
@shadowsong: Bei dem Artikel geht es nicht darum, welche Änderungen oder Features intern entwickelt oder gestrichen wurden.
[15] tommy1977 am 20.02. 11:40
+2 -8
Der übliche Zyklus...Win95=erster Versuch...Win98(SE)=gut gelungen...WinME=Schrott...WinXP=Top...WinVista=so lala...Win7=Top...Win8/8.1=ganz großer Schrott...Win10=TOP!
[re:1] Nunk-Junge am 20.02. 12:23
+3 -
@tommy1977: Gähn, Du vergisst einige Versionen und damit ist Deine Theorie von gut und schlecht einfach Quatsch.
[re:1] tommy1977 am 20.02. 12:37
+ -
@Nunk-Junge: Welche hab ich denn vergessen?
[re:1] chronos42 am 20.02. 13:31
+1 -
@tommy1977: NT 3.1, NT 4 z.B.
NT 3.1 hatte praktisch keine Marktrelevanz, NT 4 war hingegen ein Meilenstein, litt aber anfangs unter einigen technischen Problemen und später unter teilweise krass misslungenen Servicepacks. Es war trotzdem ein gutes System.
[re:1] Nunk-Junge am 20.02. 13:47
+1 -
@chronos42: Dazu noch NT 3.5, das hatte im Gegensatz zu NT 3.1 klare Marktrelevanz. Windows 2000 fehlt auch noch, was sogar erhebliche Marktrelevanz hatte. Dann natürlich die alten Windows 3.1, WFW 3.11 (kam ja sogar nach NT 3.1 heraus). Dann fehlen auch Windows Server 2003, 2008, 2012 und 2016, die eigene Betriebssysteme waren im Gegensatz zu Windows 2000 mit Pro, Server, Advanced Server und Datacenter.
[re:2] tommy1977 am 17.07. 10:55
+1 -
@chronos42: Die NT-Schiene war nie für den Endnutzer gedacht, sondern für den Server- und Businessbereich. @Nunk-Junge: Win2000 habe ich tatsächlich vergessen, was aber auch nicht wirklich relevant ist, da mit diesem OS der erste Versuch unternommen wurde End- und Businesskunde auf eine Plattform zu bringen. Was Windows-Versionen unter Win95 angeht, sehe ich diese nicht als OS. Es lief immer DOS als OS und Windows musste extra gestartet werden, war also nur der grafische Layer. Mit Win95 wurde DOS zwar nicht abgeschafft, aber Windows startete optisch für den Nutzer als OS.
[re:3] serra.avatar am 25.11. 22:30
+ -
@Nunk-Junge: nö er hat da schon recht nur hat er eben aufgeteilt Windows Bussiness ( NT Linie W2000) und Windows Home Linie ...

und das Top Flop Prinzip stimmt da auch, naja bis zum 10er ;p wenn man es verschenken muss um überhaupt relavante Verbreitung zu kriegen kann man kaum von Top sprechen ... und hinterherhinken müsste es dann auch nicht ...
[re:2] L_M_A_O am 20.02. 18:02
+3 -
@tommy1977: "Win8/8.1=ganz großer Schrott...Win10=TOP"
Verstehe ich nicht.
[re:1] tommy1977 am 21.02. 09:36
+2 -3
@L_M_A_O: Mit Windows 8 ist ein MS-Experiment schief gegangen. Der Versuch, die Touch-Haptik auf den Desktop zu bringen hat nicht funktioniert. Warum ist wohl der bewährte Startbutton wieder eingeführt worden? Und warum sieht Windows 10 so aus, wie es aussieht?
[re:1] L_M_A_O am 21.02. 09:42
+ -1
@tommy1977: Also beziehst du das nur auf das Medienecho und der Oberfläche?
[re:1] tommy1977 am 21.02. 20:13
+ -1
@L_M_A_O: Hab ich das irgendwo geschrieben? Ich hatte seit DOS jedes MS-OS im Einsatz...also Erfahrungswerte.
[re:2] schildie am 16.07. 16:39
+1 -1
@L_M_A_O: Erfahrungswerte oder Geschmackssache? Win10=TOP verstehe ich einfach nicht.
[re:3] tommy1977 am 17.07. 11:03
+1 -
@schildie: Ich schreibe es gern nochmal...Erfahrungswerte. Ich übernehme oftmals den Support für diverse PC und kenne daher die Befindlichkeiten meiner Kunden. Ich nehme meinen Vater mal als Beispiel. Der fand Win 8/8.1 am Anfang total super, hat aber dann doch die Gelegenheit genutzt, kostenfrei auf Win10 zu wechseln. Er hatte vorher XP und kam ab einem gewissen Punkt nicht mehr klar und hat sich alte Haptik zurück gewünscht. Also habe ich ihm diesen Wunsch erfüllt und seitdem ist er zufrieden und ich bekomme keine Anrufe mehr, weil er irgendwas nicht findet oder irgendwas nicht mehr so wie gewohnt funktioniert.
[re:3] Paradise am 16.07. 19:15
+ -3
@tommy1977: "Win8/8.1=ganz großer Schrott...Win10=TOP"
So so. Was ist an 10 besser? Ich bin von 10 zurück zu 8.1.

Komm mir nicht mir fehlendem Startmenü und Metro.
Metro sieht man nicht wenn man nicht will und der normale User nutzt das Startmenü nicht.

Wer mit XP und 7 klar kommt, kommt auch mit den anderen Versionen klar.
Am Desktop hat sich nichts geändert was die Aussage untermauern würde die bei der Einführung von 8 so einige abgelassen haben: Ich brauch jetzt für alles doppelt so lang wie bei 7...

Manche scheinen mehr im OS rum zu klicken als das sie mit der installierten Software arbeiten.
[re:1] tommy1977 am 17.07. 10:48
+2 -
@Paradise: "...und der normale User nutzt das Startmenü nicht..." Interessante These...
[re:1] Paradise am 17.07. 11:30
+ -
@tommy1977: Nö, 15 Jahre Erfahrung im aufsetzen von Rechnern für andere Menschen.

Das erste ist IMMER das man ihnen sämtliche Programme auf den Desktop legen muss.
[re:1] PakebuschR am 17.07. 11:42
+ -
@Paradise: Zumindest die regelmäßig benutzten aber auch das kann bei einigen dann ganz schön voll werden, noch dazu das da dort oft auch ganz andere Daten landen. Jedenfalls hatten bei Win8.x viele ein Problem mit dem fehlenden bzw. anderem Menü.
[re:2] Paradise am 17.07. 12:30
+ -1
@PakebuschR: Ich glaub das Problem hatten mehr sogenannte Computerexperten als normale Nutzer.

Also von meinen Eltern kam nicht eine einzige Frage wo was ist oder eine Aussage darüber sie können mit 8 nicht mehr arbeiten oder alles dauert länger.
Zu dem Zeitpunkt waren sie 60 und alles was ich gezeigt hab war wo nun das Runderfahren ist.

Da wird mit den Programmen gearbeitet die gebraucht werden und das wars.
Da fällt nicht mal auf das nun irgendwelche Rahmen nicht mehr transparent sind :D
[re:3] PakebuschR am 17.07. 13:55
+ -
@Paradise: Bei nicht wenigen kam die Entscheidung gegen Win8.x sicherlich nur vom hören/sagen (von "Experten") ohne es selbst probiert zu haben aber auch den "normale" user installiert mal ein Programm oder so und schaut ab und an in das Startmenü.
[re:4] Paradise am 17.07. 16:34
+ -
@PakebuschR: Wie bei Vista - die Presse schon im Voraus.

Klar wird da auch mal ins Menü geschaut, aber halt nicht so oft das es ohne das KO Kriterium wäre.

Ich nutze es schon seit XP nicht und hab seit der Zeit einen Ordner mit Verknüpfungen den ich von Installation zu Installation schleppe.
Der kommt unten in die Taskbar. Ich hab da also nur ein paar kleine Icons mit meinen Hauptprogrammen und dahinter einen Pfeil mit dem Rest drin.
Ich war froh das der hässliche ausgefranste Windows 7 Ball endlich weg war :-)

Für viele ist das W7 Design ja immer noch das non plus ultra. Versteh ich nicht da die runden ecken und der Ball total ausgefranst sind und es ausschaut als hätte sich ein Kind das erste mal in Photoshop versucht.
Aber soll jeder nehmen was er will. Ich bleib bei 8.1 solange es geht.
[re:5] tommy1977 am 18.07. 10:05
+1 -
@PakebuschR: Ich bezeichne mich mal als sog. "Experten", da ich seit Mitte der 90er meine und andere Rechner aufbaue und konfiguriere. Ich rede keinem was ein, sondern nenne lediglich die Vor- und Nachteile. Sicherlich gibt es einige, welche mit Win8/8.1 gut klarkommen, aber das sind dann meistens diejenigen, welche vorher noch keinen PC hatten...sie kennen einfach nichts anderes. Typisches Beispiel ist der Maurer, welcher sich nach Renteneintritt auf Drängen der Kinder und Enkel einen PC/Notebook zulegt. Er vorher noch nie etwas damit am Hut, aber nun die Zeit dafür. Wer beruflich schon mit Windows-Systemen gearbeitet hat, tut sich da schon wesentlich schwerer. Ich verstehe nicht, warum MS Metro mit der Brechstange durchsetzen wollte? Dass dies schief ging, haben wir alle gemerkt. Fast alle aus meinem Bekanntenkreis wollten, dass ich ihnen Classic Shell o.ä. nachinstalliere, um das gewohnte Feeling zu haben. Bei Windows 10 hat bisher noch keiner rumgejammert.
[re:6] PakebuschR am 18.07. 10:27
+ -
@tommy1977: Man musste sich an die Gegebenheiten anpassen bzw. mitziehen, bei Win8 hat man es aber etwas übertrieben was den Desktop und Touch betrifft bzw. hatte man dort wohl etwas andere/falsche Erwartungen. Mit 8.1 hat man da schon nachgebessert, mit Win10 meiner Meinung einen guten Weg gefunden, Alteingesessene tun sich mit Veränderungen allerdings immer etwas schwer, am Ende gefällt dann aber doch meist, das war bei WinXP und Vista/7 nicht anders.
[re:7] tommy1977 am 18.07. 10:36
+ -
@PakebuschR: Sehr gut ausgedrückt. Der entscheidende Punkt ist der penetrante Trimm auf Touch. Mein Vater hat ein All-in-One mit Touchdisplay, welches er so gut wie nie nutzt, da es einfach unergonomisch zu bedienen ist, wenn der Bildschirm aufrecht vor einem steht. Sinn macht dies nur bei Systemen wie dem Surface Table und sicherlich auch Spaß. Ich bin Neuerungen gegenüber generell nicht abgeneigt, aber sie müssen Sinn machen. MS würde gut daran tun, beide Varianten als Alternative anzubieten, wobei sie mit Win10 aktuell auf dem richtigen Weg sind.
[re:8] PakebuschR am 18.07. 10:41
+ -
@tommy1977: Naja die All in One mit Touch die ich keinne stehen eher privat im Partykeller oder so, da macht das schon Spass, ansosnten reicht auch einer ohne Touch (weiss jetzt garnicht wie das Angebot da so aussieht) wo dann Win8 aber nicht so ganz optimal von der Oberfläche ist, da haben sich viele sicher mit Classic Shell oder ähnlich beholfen.
[re:9] tommy1977 am 19.07. 19:12
+ -
@PakebuschR: Mein Vater hat mich vor vollendete Tatsachen gestellt und mich gebeten: "Is da...zeig, wie das geht..." ;-) Funktioniert ganz gut, aber ergonomisch ist was anderes. Für den Party-Keller sicher spaßig, aber da tut es auch der alte Lappi. Von daher...Gewissens- und Geschmacksfrage.
[re:10] Computerfreak-007 am 25.11. 17:44
+ -
@Paradise: manche Rechner waren so zugemüllt mit Icons das man Garnichts mehr am Bildschrim sehen konnte :xD
[re:2] Computerfreak-007 am 25.11. 17:31
+ -1
@Paradise: und ich von 10 wieder auf das 7
[16] 1ST1 am 21.02. 11:13
+2 -
Unvollständig. Es fehlt - ganz wichtig - Windows 3.11 for Workgroups, welches erstmalig eigene Netzwerk-Funktionen, Peer-to-Peer-Netzwerk ermöglichte, und mit dem man "Video for Windows" nachrüsten konnte, was erstmalig Overlayvideos abspielen konnte. NT 3.51 übernahm dann diese Fähigkeiten auf dem NT-Kernel, auch das fehlt, das war damals recht populär. Außerdem fehlt Windows NT4, welches die Benutzeroberfläche von Win 95 auf der NT-Schiene erstmalig umsetzte, kann sogar sein, dass NT4 vor 95 erschien. Außerdem fehlen sämtliche Server-Varianten, erwähnenswert der auf NT 3.51 basierende Citrix Winframe Server und der Windows 2000 Terminalserver, der mit 2003 wieder in die normale Server Edition integriert wurde und die Seitenarme für andere Prozessor-Architekturen, DEC Alpha, ARM und die nie veröffentlichte PPC-Version. Und wenn man bei Windows 2.0 und 3.0 schaut, könnte man dort noch auflisten, dass es davon spezielle Editionen für XTs (8086/88), 80288 und 80386 gab. Auch den regen Austausch mit OS/2 sollte man in so einem Diagramm nicht unterschlagen.
[17] Zonediver am 16.07. 23:25
+ -4
Warum entläßt Microsoft gerade wieder an die 10% der Belegschaft?
Wenn alles so gut läuft, dann müßten die ja Leute einstellen und ned entlassen...
Windows 8 war ein Flop, dann hat man's auf Windows 10 umbenannt und jetzt ist es großartig... lol
Die aktuellen Windows 7 Zahlen zeigen da auch einiges auf...
[re:1] PakebuschR am 17.07. 11:25
+ -
@Zonediver: Ja sie verlieren ihren Arbeitsplatz, können ihn aber zum Teil an anderer Stelle bzw. in neu entstehenden Bereichen wieder antreten bei MS, Geschäftsfelder ändern sich, Umstrukurierungen sind notwendig...

"dann hat man's auf Windows 10 umbenannt" - so wie man Vista in Win7 umbenannt hat^^
[18] Haselrain am 17.07. 09:42
+1 -1
Jetzt möchte ich auch mal was dazu sagen. Als jahrelanger winfuture-Lese melde ich mich ziemlich...
Ich selbst nutze am neuen Notebook Win10 ; aber an der alten Bleckiste läuft "wieder" Win7 - weil es die Hardware einfach nicht schafft bzw. zu lahm ist. Also warum soll ich das funktionierende Notbock auf den Müll werfen? Gerade für einfachste Aufgaben ist das noch gut genug - und wenn es nur Netflix, spotify und i-Tunes ist. Auch wenn Linux da "schlanker wäre" - ich tausche meinen Motor am Auto ja auch nicht selbst aus und fahr die Kiste bis das "der TÜV uns scheidet". Für Reparaturen gibts ne Werkstatt - oder gute Freunde...
Aber was kann man an einem Notebook oder Tablet noch schrauben - (fast) nichts... Und ein Betriebssystem- Update ist auch für mich immer wie eine "Herztranspantation". Ich sichere immer noch einfach nur auf USB-HDD was ich unter eigene Dateien gespeichert habe (incl. Outlook-Ordner usw).
Wer traut sich spontan schon sein System ein Update von 7 auf 10 zu fahren - obwohl das kiostenlose Update 2016 ja leicht war und bei mir auch funktioniert hat...

Meine Schwester arbeitet mit Win 8 ; weil sie das Notebook so gekauft hat - selbst zu regulären Updates muss ich sie noch überrreden - wenn sie denn schnelles Interlet hätte. Mein Nachbar hat nioch Vista. Mal einen Brief schreiben ein Bild ausdrucken und was im Internet suchen - als Rentner nutzt er ja wenigstends die Technik! Das sollte doch belohnt werden. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wechselt nicht so schnell...
Zumindest der großen Beliebtheit von Win7 sollte man eigentlich Rechnung tragen und weiter Sichheitslücken schließen - oder eine auch für Laien verständliche Update-Möglichkeit schaffen...

Wenn im Hintergrund nichts so viele LINUX-Server ihren Dienst tun würden, wäre es um Sicherheit eh viel schlechter bestimmt.

Selbst ich hab mir auch noch ein WIN7-"Flair" wieder hergestellt --> "Classic-Shell" : winfuture sei Dank für die vielen Tipps an Software - und die Userkommentare lassen mir helfen, diese auszuprobieren . oder nicht...
Auch mein SIMSON S51 fährt immer noch (Ossis wissen was ich meine :-) )

WIN10 ist abet auch für mich eine sehr gelungene Version. Im Tv sehe ich doch auch ständig Werbespots für Autos - Microsoft sollte sich nicht so auf seine quasi Monopolstellung ausruhen und z.B Grübde aufzeigen doch zu wechselbn - oder wenigstends ALLE User regelmäßig Updates machen - egal ob sie nur 1x in der Woche online sind..

Danke an die Winfuter-Macher und Nutzer; hab bisher nichts besseres gefunden!
Gruß Andi - der Exilsachse...

PS. das mit der Entlassung versteht ich auch nicht. Es geht eben wieder mal nur ums Geld - leider...
Entweder wir zerstören weiter unsere Umwelt - oder sterben an Trojanern und anderen Katastrophen...
[re:1] PakebuschR am 17.07. 11:38
+ -
@Haselrain: Solange Win7 Sicherheitsupdates bekommt und das tut es bis 2020, kannst das auch in vollem Umfang weiter nutzen, danach dann immerhin noch für Offline Aufgaben. Bei Vista hingegen sollte man nicht auf Offline Aufgaben beschränken und nicht mehr ins Web gehen, irgendwann ist eben auch mals Schluss und auf solchen Kisten läuft wenn nicht Win10 dann zumindest Win7 was auch nicht mehr viel kostet und so noch ein weilchen nutzen kann.

Bei deiner S51 musst dir darum aber keine Sorgen machen :)
[re:2] tommy1977 am 18.07. 10:45
+ -
@Haselrain: Danke für den Vergleich mit der S51...meine S50 fährt auch noch. Zum Spaß haben ideal und Junior freut sich, wenn Papa das rote "Monster" aus dem Schuppen holt... ;-) Es ist halt immer eine Frage des Anspruchs. Mein oller Laptop tut auch noch seinen Dienst unter Win7. Für VDJ + Hercules-Mischpult für die Beschallung von Privatpartys völlig ausreichend und für die Schulrecherchen von Junior ebenfalls. Und einen weiteren wichtigen Punkt hast du ebenfalls angesprochen, die Update-Müdigkeit. Auch ich habe genug solcher Fälle, wo man den Nutzer quasi dazu prügeln muss. Wenn ich teilweise noch WinXP-Rechner im Netz hängen sehe, ziehe ich als erstes das LAN-Kabel oder kappe die WLAN-Verbindung. Das ist eine Frage der Verantwortung, vor allem den anderen Usern gegenüber. Man fährt ja auch nicht mit defekten Bremsen so nach dem Motto "Wird schon alles gut gehen!". Damit schließt sich der Kreis zur Simson...für die ollen DDR-Mopeds gibt es nach wie vor Ersatzteile und man kann die Zwiebacksägen verkehrssicher halten.
[19] Computerfreak-007 am 25.11. 17:40
+ -4
Wenn ich daran denke wie oft ich früher beruflich win95,98,98se,me,2000,nt usw. auf diversen PCs installiert hatte..da vergigen echt damals die Stunden..und was haben wir geflucht wenn es nicht richtig lief..weil das Plug n Play nicht richtig funktionierte und man trotzdem Jumper auf Mainboards,Steckkarten umstecken musste und testen..bis es endlich lief..ist lange her..
Jetz mach ich das nur noch privat...und schone meine Nerven.´
Und für Mich Persönlich ist win10 eher ein Rückschritt als ein Fortschritt.
[20] Der_da am 25.11. 17:57
+ -
Nur NT 3.11 bekommt Erwähnung? Passt irgendwie gar nicht in diese Auflistung.
[21] Sje86 am 07.09. 13:42
+1 -
Nach Windows 3.0 hat der Ersteller dieser Infografik wohl vergessen Windows 3.1 und 3.11 zu erwähnen oder er hat schlicht Windows NT 3.1 mit Windows 3.1/3.11 verwechselt, den Windows NT 3.1 war Wirtschaftlich nicht besonders erfolgreich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_NT_3.1#Resonanz .
Windows 3.1 und 3.11 waren da erfolgreicher als NT 3.1.
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_3.1
[22] mark10000 am 27.01. 14:27
+ -
mein lieblings - windows war XP SP3 - lief schnell stabil einfach und hatte 10 jahre im dauereinsatz ohne updates aber die Zeiten (Sicherheit...) ist auch vorbei ... habe jetzt Linux Mint 18.3 Xfce und bin voll zufrieden fürs sichere surfen und Heim anwenden !!!! :-))
[25] Synapsis am 30.01. 15:08
+ -
Ich hatte die Minimieren, Maximieren, Schliessen buttons auf Amiga/Workbenchein bisschen frueher als 1995... also "revolutionaer" war dies vielleicht im Redmond in dem Jahr. 32 Jahre spaeter und ich hasse dieses OS nach wie vor.
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