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Sharp Collaborative Display: So soll die Zukunft der Arbeit aussehen

Von Witold Pryjda am 06.06.2018 12:24 Uhr
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Microsoft hat auf seiner Keynote auf der Computex 2018 die so genannten Windows Collaboration Displays vorgestellt. Das sind Riesenbildschirme, die in Büros und bei Meetings die Zusammenarbeit verbessern sollen, ähnlich wie es beim Microsoft-eigenen Surface Hub der Fall ist.

Bei der Vorstellung der Windows Collaboration Displays auf der Computex nannte Microsoft noch nicht viele Details zu dieser neuen Geräteklasse, man hat aber immerhin ein Gerät nach Taipeh mitgebracht bzw. wurde dieses von Sharp oder besser gesagt Foxconn, dem Besitzer der japanische Marke, bereitgestellt. Wir haben uns das Sharp Collaboration Display gleich angesehen, um herauszufinden, was so ein Gerät leistet.

Windows Collaboration Displays


Windows Collaboration Displays


Windows Collaboration Displays

Mehr als ein Fernseher

Der 4K-Bildschirm ist natürlich mehr als ein normaler Fernseher. Das liegt zunächst daran, dass er einen Touchscreen hat, aber das ist nicht alles. So verfügt das Sharp-Display über einen Aufsatz, in dem allerhand Technik steckt. Dazu zählen mehrere Mikrophone (wir haben vor Ort gleich acht bis zehn davon zählen können), dazu eine Kamera und diverse Sensoren wie Infrarot, mit denen das Gerät u. a. die Position der Personen erkennen kann. Das dient unter anderem dazu, dass die Mikrophone sich besser auf einen Teilnehmer konzentrieren können.

Auch eine Stift-Bedienung ist möglich, hierzu liefert Sharp einen Stylus mit. Dieser ist allerdings so groß wie ein Edding, hier hätte man durchaus ein schlankeres Design wählen können. An der Unterseite des Bildschirms befinden sich eine Windows-Taste sowie mehrere Input-Lämpchen, die anzeigen, welche Ports besetzt sind.

Windows Collaboration Displays


Windows Collaboration Displays


Windows Collaboration Displays

Wir konnten auf der Microsoft-Bühne auf der Computex auch sehen, dass das Gerät nicht ohne zusätzliche Hardware betrieben werden kann, da man zur Nutzung einen externen Rechner benötigt. Das Sharp Collaboration Display ist doch ein ganzes Stück dicker als ein normaler Flachbildfernseher, das Gerät hat deshalb auch spezielle Griffe, damit es einfacher transportiert werden kann.

Siehe auch: Microsoft macht Riesen-Displays fürs Büro zu eigener Geräteklasse

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