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Nighthawk M1: Netgears Mobile-LTE-Router mit pfiffigen Ideen

Von Christian Kahle am 02.05.2018 12:35 Uhr
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Netgear Nighthawk M1

Der Netzwerk-Spezialist Netgear bringt seinen Nighthawk M1 jetzt auch hierzulande in den Handel. Bei dem Gerät handelt es sich um einen klassischen Mobile-Router, der mit einem Mobilfunknetz in der Hinterhand einen lokalen Hotspot aufbaut. Unsere Kollegen von ValueTech TV haben das Gerät genauer angeschaut und weisen dabei auf einige durchaus spannende Zusatz-Features hin, müssen aber auch von verschiedenen Kinderkrankheiten berichten.

Im Gegensatz zu verschiedenen ähnlichen Geräten kann der Nighthawk M1 mit dem Vorteil aufwarten, dass der Nutzer direkt auf einem eigenen Display mit zentralen Informationen versorgt wird. Während oft nur Status-LEDs geboten werden, sieht man hier die Verbindungsstärke, Akkufüllung, verfügbares und verbrauchtes Datenvolumen auf der zentralen Anzeige und nicht nur, wenn man sich anderweitig Zugang zum Gerät verschafft.

Entwickler hatten gute Ideen

Der Netgear-Router wirkt erst einmal größer als manch anderes Modell. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass in dem System nicht nur zwei USB-Ports (Type-A und Type-C) verbaut sind, sondern auch ein richtiger Ethernet-Anschluss. Diesen dürften Vielreisende vor allem in verschiedenen Hotels zu schätzen wissen, wo man per Kabel im Zimmer zwar schnelles Internet bekommt, die WLAN-Router aber extrem schlecht und überlastet sind. Steckt man dann das Ethernet-Kabel in den Nighthawk M1 nutzt dieser bevorzugt diese Verbindung und stellt ein eigenes, entsprechend schnelles WLAN bereit.

Allgemein ist das Produkt durchaus durchdacht und läuft auch anständig - allerdings gibt es an verschiedenen Stellen auch Problemchen. So ist der Stromverbrauch plötzlich ziemlich hoch, wenn eine MicroSD-Karte eingesteckt wird, um deren Daten im lokalen Netz bereitzustellen. Und auch die Empfangsleistung und das Auslösen eines Firmware-Updates über die Smartphone-App lassen noch zu wünschen übrig. Hier sollten Nachbesserungen in der Firmware aber eigentlich ausreichen, um Besserung zu bringen. Und diese sollten auch zügig kommen, da der Nighthawk M1 auch nicht unbedingt zu den preiswertesten Produkten seiner Klasse gehört.

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