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Mirabook: Die Notebook-Erweiterung für das Smartphone kommt

Von Christian Kahle am 08.01.2018 15:06 Uhr
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Seit einiger Zeit versuchen diverse Hersteller ihre Smartphone-Plattformen auch als komplett eigenständige Rechner anzupreisen, die man durch den Anschluss entsprechender Peripherie auch als Desktop-System nutzen kann. Da verwundert es schon fast ein wenig, dass es bis zur jetzigen CES dauerte, bis auch mal wieder ein genau passendes Gegenstück für dieses Konzept präsentiert wird: Das Mirabook.

Das Produkt sieht aus wie ein Notebook - ist aber keins. Kernkomponenten wie Prozessor und Speicher sind in diesem schlicht nicht vorhanden. Vielmehr handelt es sich um ein Docking-System für Smartphones, die einen Desktop-Modus zu bieten haben. Für Aufsehen sorgte dieser zuerst bei Microsofts Windows 10 Mobile-Produkten - hier unter der Bezeichnung Continuum - aber auch diverse Android-Geräte haben inzwischen ein entsprechendes Feature zu bieten.

Mirabook


Mirabook


Mirabook

In dem Mirabook findet sich im Kern vor allem etwas Steuerelektronik wieder, die für die Kommunikation zwischen dem Smartphone und den diversen Komponenten zuständig ist. Im Paket bekommt man dabei ein Display, Keyboard und Trackpad, einen eigenen Akku sowie diverse Anschlüsse geliefert. An das Mirabook kann man per USB Type-A und USB Type-C zusätzliche Systeme anstecken und MicroSD-Speicherkarten verwenden. Auch ein HDMI-Anschluss ist vorhanden, so dass das Smartphone voraussichtlich sogar zwei externe Monitore bedienen kann.


Billig wird's nicht

Bei den Vorführmodellen auf der Messe wird allerdings schnell deutlich, dass man es hier mit klaren Vorserienmodellen zu tun hat, die erst einmal einen Eindruck vom Konzept vermitteln sollen. Wirklich nutzbar ist die Sache noch nicht, da die Spiegelung der Benutzeroberfläche auf dem Mirabook noch nicht besonders gut funktioniert. Das sollte sich aber ändern, bis die Systeme tatsächlich in den Handel kommen. Wann es soweit ist, wurde noch nicht abschließend klar. Da aber bereits ein Preis genannt wurde, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern. 299 Dollar sollen letztlich fällig werden. Hier muss man entsprechend ein wirklich gut funktionierendes Produkt abliefern, denn zu diesem Preis bekommt man auch vollwertige Notebooks, die etwa ebenso leistungsfähig sein dürften.

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