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ForwardX: Brave Koffer folgen ihrem Herrchen überall hin

Von Christian Kahle am 08.01.2018 14:07 Uhr
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Große Events wie die CES bieten keineswegs nur den bekannten Marken, die sich einen teuren Messestand leisten können, eine Chance, Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch kleinere Entwickler finden mit ihren Entwicklungen immer wieder einen Platz auf diesen Veranstaltungen. Das ist diesmal beispielsweise bei der chinesischen Firma ForwardX der Fall, die mit den inzwischen hinlänglich bekannten Fähigkeiten von Bildanalyse-KIs ein sehr praktisches Problem lösen möchte.

Das Unternehmen arbeitet an Koffern, die sich selbstständig in ihrer Umgebung orientieren und ihrem Besitzer folgen können. Komplett neu ist die Idee natürlich nicht. Es gab auch in der Vergangenheit schon Reiseutensilien, die von Motoren angetrieben wurden und hinter ihrem Besitzer herfuhren. Das konnte sich allerdings noch nicht in größerem Stil durchsetzen, da die Systeme ziemlich stur waren und recht schlecht selbst mit auftretenden Problemen umgehen konnten.

ForwardX


ForwardX


ForwardX

Ein Armband als Backup

Das soll sich mit dem neuen ForwardX-Koffer ändern. Dieser kann seine Umgebung über eine Kamera mit 180-Grad-Optik und Radarsensoren erfassen. Ein KI-System im Inneren wertet die aufgenommenen Informationen aus. Die Hauptaufgabe besteht hier natürlich darin, den Besitzer anhand diverser Körpermerkmale wiederzuerkennen und ihm zu folgen. Falls der Eigner mal aus dem Sichtbereich verschwindet, steht als Alternative noch eine Funkpeilung zu seinem Armband zur Verfügung, anhand dessen der Koffer seinen Weg findet.

Ansonsten beobachtet das System natürlich auch seine Umgebung, um vernünftig zum Ziel zu kommen. Das bedeutet natürlich, dass man nicht anderen Reisenden, die den Weg kreuzen, in die Beine fährt. Der Koffer, dessen Räder mit kleinen Elektromotoren ausgestattet sind, soll in solchen Fällen rechtzeitig anhalten und sich eine neue, freie Passage suchen. Die Prototypen auf der CES funktionieren gelegentlich schon ganz gut, es ist aber auch zu erkennen, dass die Entwickler noch einiges tun müssen.

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