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Windows Timeline: So funktioniert die Zeitleiste von Windows 10

Von Markus Kasanmascheff am 05.01.2018 13:45 Uhr
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Ab dem Windows 10 Preview Build 17063 lässt sich in Windows 10 die neue Zeitleisten-Funktion nutzen. Damit kann man alle Aktivitäten des letzten Monats einsehen und später zu einer früher bearbeiteten Aufgabe zurückkehren, um an der gleichen Stelle weiterzuarbeiten. Bis die Windows Timeline alle Endnutzer erreicht wird es aber noch einige Monate dauern. Die Funktion soll mit dem Redstone 4-Update im Frühling eingeführt werden.

In unserem Video zeigen wir euch, wie die Windows-Zeitleiste genau funktioniert. Microsoft hat diese in die Taskansicht integriert, welche dafür komplett überarbeitet wurde. Von einem zentralen Ort aus wird man in Windows 10 damit künftig alle offenen Fenster, virtuellen Desktops und eben auch alle vergangene Aktionen aufrufen können.

Windows 10 Build 17063 - Timeline


Windows 10 Build 17063 - Timeline


Windows 10 Build 17063 - Timeline

In der Windows-Zeitleiste werden dafür automatisch alle Programm-Aktivitäten der letzten dreißig Tage chronologisch erfasst, und zwar nicht nur für den aktuellen Rechner, sondern für alle mit dem Microsoft-Konto verbundenen Endgeräte. Für alle eigenen PCs und auch Tablets und Smartphones bekommt man damit ein mit dem Microsoft Graph in der Cloud erstelltes Aktivitäten-Protokoll.

Einschränkungen unter iOS und Android

Unter iOS und Android funktioniert das nur partiell, da hier die jeweiligen Programme mit dem Microsoft-Konto verbunden sein müssen. Nutzt man aber Microsoft-Apps wie Powerpoint, Edge oder Excel auf dem Smartphone, kann man die Aktivitäten damit auch am Windows-PC verfolgen.

Wie Continue on PC, hilft auch die Windows Timeline, geräteübergreifend zu arbeiten. Damit dies optimal funktioniert, müssen aber auch die entsprechenden Apps und gegebenenfalls Dateien auf dem jeweils anderen Gerät verfügbar sein. Bei Dokumenten und Bildern lässt sich das über Onedrive leicht bewerkstelligen. Diese werden mit der Windows-Zeitleiste dann mit der jeweils eingestellten Standard-App geöffnet. Um bei anderen Apps bestimmte, nicht auf Dateien basierende Inhalte öffnen zu können, wird allerdings die jeweils spezifische App benötigt.

Bis die Windows-Zeitleiste ihr volles Potential entfalten kann, wird es daher noch einige Zeit dauern. Schließlich müssen App-Entwickler ihre Programme erst mit der entsprechenden Schnittstellen-Funktion nachrüsten. Aber auch mit den bereits jetzt funktionierenden Microsoft-Apps ist die Windows Timeline ein praktisches Feature, mit dem sich einiges an Zeit sparen lässt.

Features der Windows Timeline


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