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MateBook D: Huaweis erstes Notebook im beliebten 15,6-Zoll-Format

Von Roland Quandt am 24.05.2017 15:05 Uhr

Huawei hat gestern mit dem MateBook D auch sein erstes 15-Zoll-Notebook vorgestellt, auch wenn dieses Gerät trotz des gerade in Deutschland noch immer extrem beliebten Formats nicht hierzulande auf den Markt kommt. Angesichts von Ausstattung und Anmutung des MateBook D und einem recht niedrigen Einstiegspreis sollte sich das Unternehmen den Verzicht auf den deutschen Markt wohl noch einmal überlegen.


Das Huawei MateBook D spielte auf der Pressekonferenz zur Präsentation von Huaweis ersten Notebooks nur eine Nebenrolle, soll das Gerät doch in Deutschland zunächst gar nicht angeboten werden. Es verfügt über ein 15,6 Zoll großes Full-HD-Display mit matter Oberfläche und ohne Touchscreen, das mit einem schmalen Rahmen von nur 6,6 Millimetern Breite versehen ist. Im Innern werkelt aktuelle Intel "Kaby Lake"-Technik rund um die Core i5- und i7-CPUs, die mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie Festplatten bzw. SSDs mit maximal einem Terabyte bzw. 256 GB Kapazität ergänzt werden.

Mit 1,9 Kilogramm ist dieses in einem Aluminiumgehäuse untergebrachte "Standard-Notebook" vergleichsweise leicht und das trotz der optionalen Integration einer Nvidia GeForce 940MX Zusatzgrafikeinheit mit eigenem Speicher. Die 17 Millimeter Bauhöhe beeindrucken ebenfalls. Um diese kompakte Bauweise zu ermöglichen, wird allerdings der Akku etwas kleiner als üblich ausfallen, kommt er doch auf eine Kapazität von "nur" 43,3 Wattstunden - beim superdünnen und kleineren MateBook X sind es 41,4 Wattstunden, also nicht wesentlich weniger.

Das Huawei MateBook D kommt in der Basisversion mit vier GB RAM, normaler Festplatte und einem Intel Core i5-Prozessor in einigen Ländern Europas in Kürze für 799 Euro auf den Markt. Die besser ausgestatteten Versionen mit mehr Arbeitsspeicher, mehr CPU-Power und sowie den schnellen SSDs fallen natürlich teurer aus, wobei Huawei zunächst von einem Maximalpreis von 999 Euro sprach.
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