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So lässt sich Google Drive als Schadware-Sandbox verwenden

Von Thomas Zick am 20.04.2017 15:30 Uhr
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E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern sollte man grundsätzlich nicht öffnen. Auch eine installierte Antivirensoftware kann möglicherweise neue Schadprogramme nicht zuverlässig erkennen, wodurch diese dann auf den eigenen PC gelangen. Eine recht einfache Möglichkeit, Dokumentenanhänge von E-Mails gefahrlos zu öffnen zeigen unsere Kollegen von SemperVideo.

Dabei kommt Google Drive als "Sandbox" zum Einsatz, weshalb ein Google-Benutzerkonto erforderlich ist. Verdächtige Dokumente können ganz einfach per Drag-and-drop in ein neues Verzeichnis in Google Drive kopiert werden. Google konvertiert die Dateien dabei automatisch in ein Format, das im Browser angezeigt werden kann.

Sollte es sich in Wirklichkeit um kein Dokument, sondern ein getarntes Schadprogramm handeln, kann dieses nicht erfolgreich konvertiert und geöffnet werden. Auch Dokumente mit schädlichen Skripten oder Makros werden auf diese Weise "entschärft", sodass deren Textinhalt gefahrlos im Browser lesbar wird.

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