Jetzt auch mobil Kommentieren!

Microsoft testet Edge-Browser erneut im Laufzeittest gegen Chrome

Von Roland Quandt am 12.04.2017 18:24 Uhr
31 Kommentare

Microsoft trommelt immer wieder gern für seinen hauseigenen Browser Edge, indem man ihn gegen andere Browser wie Google Chrome oder Firefox von Mozilla antreten lässt. Das Unternehmen nimmt deshalb das kürzlich erschienene Windows 10 Creators Update als Anlass, erneut einen solchen Test durchzuführen. Ziel ist es, die Energieeffizienz von Edge im Vergleich zu den anderen Browsern zu belegen, die mit dem Creators Update natürlich noch einmal gesteigert worden sein soll. Als Testbasis bediente man sich der ebenfalls von Microsoft gefertigten Tablets der Surface-Serie.

Das Ergebnis des Effizienz-Tests von Microsoft ist logischerweise auch schon absehbar, wobei die Redmonder darauf pochen, dass man sich bemüht hat, ein möglichst einheitliches Szenario zu schaffen. Microsoft ließ in seinem Video drei baugleiche Ausgaben des Surface Book bei gleicher Display-Helligkeit und mit gleichermaßen über WLAN erfolgender Internetanbindung einfach so lange wie möglich ein Video von der Plattform Vimeo streamen. Dieser Vorgang wurde so oft wiederholt, wie es nur ging, bis der Akku des jeweiligen Surface Book vollständig entleert war.

Als Betriebssystem lief hier jeweils die Windows 10 Build 15063, die seit kurzem als sogenanntes Creators Update auch über Windows Update an alle Anwender verteilt wird. Das Resultat war recht eindeutig: während Firefox in Version 52 bereits nach 7:04 Stunden ausstieg, hielt Chrome 57 noch gut zwei Stunden länger durch und kam so auf 9:17 Stunden. Das mit Microsoft Edge ausgerüstete Surface Book lief jedoch ganze 12:31 Stunden und setzte sich somit deutlich an die Spitze. Im Vergleich zu Firefox fiel die Laufzeit also 77 Prozent und im Vergleich zu Chrome immerhin noch 35 Prozent länger aus.
whatsapp
Jede Woche neu: Top-News per E-Mail
31 Kommentare lesen & antworten
Verwandte Themen
Chrome Windows 10 Stromversorgung Microsoft Edge
Hoch © 2000 - 2017 WinFuture Impressum