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Ryzen 7 1800X im Test - Das leistet AMDs neue High-End-CPU

Von Thomas Zick am 07.03.2017 15:47 Uhr
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Mit dem Ryzen 7 1800X möchte AMD endlich wieder performance-technisch zur Konkurrenz durch Intel aufschließen beziehungsweise sich sogar von dieser in Sachen Preis-Leistung absetzen. Dies könnte sogar gelingen, findet unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews, der die neue Flaggschiff-CPU getestet und mit anderen Prozessoren von AMD und Intel verglichen hat.

Benchmark-Ergebnisse

Tatsächlich zeigt sich der Ryzen 7 1800X absolut konkurrenzfähig zu den schnellsten Intel-CPUs und schlägt diese vor allem im Multicore-Bereich teils deutlich. In Cinebench, PCMark 8 oder beim Konvertieren mit Handbrake hat Ryzen also klar die Nase vorn. Schwächen zeigen sich hingegen beim Packtest mit WinRar, wo die Leistung unter dem 7700K liegt.

Auch in Spielen liegt Ryzen zumindest derzeit noch hinter der aktuellen i7 7700K Kaby Lake CPU. Getestet wurden hier die Spiele Battlefield 1, Project Cars sowie Rise of the Tomb Raider. AMD zufolge lässt sich die Performance in manchen Titeln aber durch das Deaktivieren des simultanen Multithreading (SMT) verbessern. Zumindest in Battlefield 1 war dies auch nachzuvollziehen.

Übertaktbarkeit und Probleme

Zum Thema Übertaktbarkeit ist festzuhalten, dass sich alle Ryzen-CPUs dank eines freien Multiplikators grundsätzlich übertakten lassen. Ob dies in der Praxis auch möglich ist, hängt vom verwendeten Mainboard ab.

Interessierte sollten jedoch bedenken, dass einige Ryzon-taugliche Mainboards derzeit noch Probleme mit dem Arbeitsspeicher haben und deshalb genau auf die Spezifikationen beim Zusammenstellen eines Systems geachtet werden sollte. Auch veraltete BIOS-Versionen und die Windows-Energieoptionen können aktuell die Performance der neuen CPUs schmälern.


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