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DVB-T2 HD kommt: Warentest bietet Einblick in die fälligen Kosten

Von Christian Kahle am 17.01.2017 14:37 Uhr
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Wer weiterhin Fernsehen über den terrestrischen Rundfunk empfangen will, muss mit einigen Ausgaben rechnen - und auch genau hinschauen. Letzteres gilt insbesondere, wenn man weiterhin Privatsender sehen will. Denn diese erfordern Empfangssysteme, die die verschlüsselt ausgestrahlten Programme auch dekodieren können.

Die wenigsten Umstände macht es natürlich, wenn man sich ohnehin gerade einen neuen Fernseher kaufen will und darauf achtet, dass dieser mit einem Empfangsmodul ausgestattet ist, das mit dem neuen DVB-T2 HD, das Ende März startet, umgehen kann. Wie die Stiftung Warentest mitteilte, gibt es solche bereits zu Preisen ab rund 260 Euro. Wer allerdings zumindest ein Gerät haben will, das auch auf ein gutes Testurteil kommt, muss wenigstens 535 Euro auf den Tisch legen.


Allerdings hat man hier dann das Problem, dass man immer noch keine Privatsender sehen kann. Diese gibt es zukünftig über die Antenne nur noch, wenn man eine Schlüsselkarte hat - und ein Decoder-Modul für das TV-Gerät, das ab 80 Euro zu haben ist. Anfangs gibt es diese noch gratis - um erst einmal Zuschauer anzulocken - ab dem Sommer wird aber eine jährliche Gebühr von 69 Euro fällig, wenn man Sat.1, RTL & Co. auch weiterhin verfolgen möchte. Lediglich die öffentlich-rechtlichen Sender sind weiterhin frei empfangbar.

Einfacher ist es natürlich, einfach den alten Fernseher zu behalten, und nur eine Set-Top-Box anzuschließen, die das DVB-T2 HD-Signal empfangen kann. Solche Geräte sind bereits für unter 50 Euro zu haben, so die Stiftung Warentest. Diese günstigen Systeme können aber nicht mit der Privatsender-Schlüsselkarte umgehen - wer diese nutzen möchte, muss ab 65 Euro für eine Box mit integriertem Decoder investieren.

Tipp der Redaktion: Ganz unten haben wir euch eine Auswahl an Set-Top-Boxen aus unserem Preisvergleich verlinkt, die alle sowohl mit den freien, öffentlich-rechtlichen Programmen, als auch mit den verschlüsselten privaten Programmen (nach Abschluß des DVB-T2-HD-Angebots) klarkommen.

Die Stiftung Warentest hat angesichts der bevorstehenden Umstellung auf DVB-T2 HD ein eigenes Test-Dossier diesem Thema gewidmet. Hier geht man auch auf die Antennen ein. Den Angaben zufolge bekamen von 14 getestete Antennen letztlich drei das Urteil "sehr gut", vier waren aber auch "mangelhaft". Das billigste sehr gute Produkt ist hier ab 25 Euro zu haben. Allerdings ist nicht unbedingt eine Anschaffung nötig: Wer bisher schon mit einer Antenne empfing, kann diese meist einfach weiternutzen.

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