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Hisense A2: Günstiges Smartphone mit E-Ink-Display im Hands-On

Von Tobias Rduch am 07.01.2017 07:10 Uhr
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Der chinesische Hersteller hat auf der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas erstmals sein neustes Modell, das Hisense A2, präsentiert. Neben einem USB Typ-C-Anschluss ist auch ein zweites E-Ink-Display auf der Rückseite vorhanden. Der erste Eindruck hat durchaus überzeugt.

Leistung und Konnektivität

Die technische Ausstattung des Geräts kann sich sehen lassen - auch wenn das Smartphone auf den ersten Blick vielleicht etwas generisch wirkt. Das Gerät ist in zwei unterschiedlichen Versionen erhältlich. Als CPU kommt hier der Low-End-Prozessor Snapdragon 430 zum Einsatz, welcher mit acht Kernen ausgestattet ist, die maximal mit bis zu 1.4 Gigahertz pro Kern takten. Zur Seite stehen diesem jeweils drei oder vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 32 oder 64 Gigabyte Flashspeicher. An der Unterseite wurden zudem ein USB Typ-C-Anschluss sowie eine 3,5mm-Kopfhörerbuchse untergebracht. Die Frontkamera kann Aufnahmen mit einer Auflösung von acht Megapixel anfertigen. Die nach hinten ausgerichtete Kamera schafft mit 16 Megapixeln das Doppelte.

Display und Oberfläche

Die Vorderseite bringt ein 5,5 Zoll großes AMOLED-Display zum Vorschein. Dieses löst wie gewohnt in Full HD auf. Doch das ist noch nicht alles: Dreht man das Gerät um, so kommt ein weiteres E-Ink-Display auf der Rückseite zum Vorschein. Diese Technologie ist extrem stromsparend und belastet den Akku nur, wenn der Bildschirminhalt aktualisiert wird. Beim Lesen von Inhalten wird demnach überhaupt kein Strom verbraucht. Alle Inhalte können hier aber lediglich in schwarz-weiß dargestellt werden.

Die "Vision 4" genannte Oberfläche basiert noch auf der leicht veralteten Android-Version 6.0.1 Marshmallow. Ob ein Nougat-Update nachgeliefert wird, ist momentan noch nicht bekannt. Das Smartphone ist jedoch eines der wenigen, wo die gesamte Oberfläche auch mit dem E-Ink-Display bedient werden kann. Darauf scheint es sogar ausgelegt zu sein: Auch auf der Rückseite sind noch einmal das Logo sowie ein Lautsprecher zum Telefonieren vorhanden. Bei der Bedienung über die Vorderseite können auch Gesten auf dem E-Ink-Display genutzt werden.

Auch wenn der Hersteller noch keine offiziellen Angaben zu einem Release in Europa gemacht hat, gilt die Einführung hierzulande als relativ sicher. In den USA wird das Smartphone mit einem Preis von rund 350 Dollar ausgewiesen: Für ein vollwertiges E-Ink-Display immer noch relativ günstig.



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