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Razer Project Valerie: Irrer Gaming-Laptop mit gleich drei 4K-Displays

Von Witold Pryjda am 06.01.2017 13:34 Uhr
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Die Consumer Electronics Show trägt den Endkunden zwar prominent im Namen, viele Hersteller nutzen die Messe in Las Vegas aber auch dazu, Geräte vorzustellen, die vermutlich nie das Licht der Consumer-Außenwelt erblicken werden. Dazu zählt wohl auch Razers "Project Valerie", ein Gaming-Notebook mit drei Bildschirmen - zwei werden seitlich herausgeschoben.

Razer ist einer der bekanntesten Macher von Gaming-Hardware, der Hersteller hat sich inzwischen von einem Zubehör- und Peripherie-Spezialisten zu einem Vollanbieter entwickelt. Entsprechend verkauft man nicht nur Mäuse und Tastaturen, sondern unter anderem auch Spiele-zentrierte Notebooks.


Mit dem "Project Valerie"-Laptop hat Razer nun eines der aufsehenerregendsten Geräte der gesamten CES gezeigt (via Wired). Es ist ein absoluter Blickfang, was an den insgesamt drei 4K-Displays mit jeweils 17,3 Zoll liegt. Da es sich bei diesem Konzept wie erwähnt um ein Notebook handelt, müssen die zwei zusätzlichen Bildschirme auch verstaut werden. Man fährt sie bei Bedarf seitlich aus und wieder ein. Haben sie die Maximalposition erreicht, werden die Panels angewinkelt und in dieser Stellung eingerastet.

Die drei Panels sind nicht nur aufgrund ihrer Größe und 4K-Auflösung eine Besonderheit, sondern auch weil sie Nvidias G-Sync-Technologie unterstützen. Project Valerie benötigt natürlich auch eine passend leistungsstarke Grafikkarte, das übernimmt die Nvidia GeForce GTX 1080. Das ist zwar eine insbesondere für ein Mobilgerät ausgezeichnete GPU, reicht aber nicht ansatzweise bei Gaming dazu aus, gleich drei Bildschirme mit 4K-Auflösung zu versorgen. Beim Spielen muss man also die Einstellungen herunterregeln, bekommt dafür über die drei Displays ein "immersives" Spielgefühl.

Razer verweist aber auch auf die Vorteile in Sachen Produktivität, die ein derartiges Drei-Display-Setup bietet. Nutzer, die viele Fenster gleichzeitig im Blick behalten wollen oder müssen, bekommen dafür eben mehr Platz.

Project Valerie ist laut Razer derzeit ein Konzept, das nicht für den Markt vorgesehen ist. Das Unternehmen ist aber bekannt dafür, Konzepte aufzugreifen, wenn diese auf besonders großes Interesse gestoßen sind. Bestes Beispiel ist das Gaming-Tablet Razer Edge, das ebenfalls als Konzeptspielerei ("Project Fiona") begonnen hat.

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