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Invoke: Microsoft verrät vorab Details & Preis zum Cortana-Lautsprecher

Von Roland Quandt am 06.10.2017 12:16 Uhr
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Microsoft hat gestern wohl unbeabsichtigt fast alle Details zu dem zusammen mit der Samsung-Tochter Harman Kardon entwickelten ersten Cortana-fähigen Smart-Speaker Invoke veröffentlicht. Ein Eintrag im offiziellen Online-Store des Software-Riesen verriet unter anderem, dass das Gerät zum Preis von knapp 200 Dollar auf den Markt kommt und die Käufer sechs Monate kostenlos per Skype telefonieren können.

Microsoft-Beobachter und Twitter-User @h0x0d war einmal mehr wachsam und stieß im Microsoft Store auf den Eintrag für den Harman Kardon Invoke, welcher im Lauf des Tages dann auch noch mit ausführlichen Informationen aktualisiert wurde. Unter anderem war in dem inzwischen entfernten Listing zu lesen, dass der Lautsprecher wohl 199,95 US-Dollar kosten soll - und damit deutlich teurer ist als etwa die jüngsten Varianten der Amazon Echo Lautsprecher mit Alexa.

Harman Kardon Invoke

Harman Kardon verbaut in dem Gerät allerdings eine ganze Ladung hochwertiger Technik, um so "Premium-Sound und Cortanas Intelligenz" zu vereinen. Der Lautsprecher verfügt über gleich drei Tieftöner und drei Hochtöner sowie zwei passive Strahler. Die Woofer haben einen Durchmesser von 45 Millimetern, während die Tweeter 13 Millimeter messen.


Das Gerät ist 10,7 Zentimeter breit und gut 24 Zentimeter hoch. Er unterstützt WLAN-Verbindungen im 2,4- und 5-Gigahertz-Band und bringt es auf ein Gewicht von einem Kilogramm. Das Gerät hat außerdem Bluetooth 4.1 an Bord und benötigt ein dediziertes Netzteil mit 19 Volt und zwei Ampere, wobei das Leistungs-Rating mit ganzen 40 Watt angegeben wird.

In den Abmessungen ist der von Microsoft und Harman Kardon entwickelte Invoke somit nur wenig größer als der alte Amazon Echo und der neue Amazon Echo Plus, er enthält aber mehr Lautsprecher mit mehr Leistung. Der Lautsprecher des auf Audiotechnologie spezialisierten Herstellers soll somit wohl einen deutlichen Schwerpunkt auf die Klangqualität setzen, kostet aber eben auch ein ganzes Stück mehr. Die Einführung des Geräts erfolgt vermutlich ab dem 22. Oktober 2017, wobei zunächst nur ein US-Launch vorgesehen ist - der Invoke kommt also erst einmal nicht in Deutschland auf den Markt.
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