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Fokus auf Qualität: Microsoft begründet die wenigen Edge-Extensions

Von Tobias Rduch am 29.09.2017 22:30 Uhr
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Obwohl der Edge-Browser des Redmonder Unternehmens Microsoft im Zusammenhang mit dem Betriebssystem Windows 10 ausgeliefert wird, konnte dieser sich bislang noch nicht großartig gegen andere Browser behaupten. Neben zahlreichen anderen Gründen sind auch fehlende Erweiterungen hierfür verantwortlich.

Hierbei handelt es sich um sogenannte Add-Ons, welche zusätzliche Funktionen zur Verwendung im Browser bereitstellen. Während beim Chrome-Browser von Google zahlreiche Erweiterungen unterstützt werden, lassen sich für den Edge-Browser nur einige Programme wie beispielsweise AdBlock, Amazon Assistant und Office Online finden. Jetzt hat Microsoft bekanntgegeben, wieso es lediglich wenige Extensions für den eigenen Browser gibt.

Microsoft testet Edge-Browser erneut im Laufzeittest gegen Chrome

Ökosystem mit Fokus auf Qualität

In einem Blog-Eintrag beschreibt das Redmonder Unternehmen den aktuellen Zwischenstand der Liste mit unterstützten Erweiterungen für Microsoft Edge nach einem Jahr. Dem Konzern zufolge soll ein Ökosystem geschaffen werden, welches den Fokus auf Qualität legt. Dafür veröffentlicht Microsoft nur Extensions im eigenen Store, welche zuvor manuell überprüft worden sind. Die Vorschriften für eine Annahme seien zudem sehr hoch, sodass lediglich wenige Erweiterungen angenommen werden. Es bleibt jedoch unklar, weshalb Microsoft ein entsprechendes Ökosystem aufbauen möchte.

Seitdem die Edge-Erweiterungen vor etwa einem Jahr eingeführt wurden, hat Microsoft 70 Extensions für den Browser zur Verfügung gestellt. Zuvor war es überhaupt nicht möglich, Add-Ons im Zusammenhang mit Edge zu nutzen, sodass viele Nutzer das Programm sogar grundsätzlich als nutzlos bezeichnet haben. Ein Großteil der Nutzer sieht einen Adblocker zum Beispiel als unbedingt notwendig an.
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