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Intel Core i3-, i5- & i7-CPUs der 8. Generation für Desktops vorgestellt

Von Roland Quandt am 25.09.2017 14:03 Uhr
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Der Halbleitergigant Intel hat die Desktop-Varianten der Core-Pro­zess­oren der 8. Generation offiziell gemacht. Wie üblich verspricht Intel auch hier wieder ordentliche Performance-Zuwächse. Das Spitzenmodell ist jetzt der Intel Core i7-8700K mit sechs Rechenkernen und einem Basistakt von ganzen 3,7 Gigahertz.

Der Intel Core i7-8700K bietet 12 Threads und soll per TurboBoost auch mit der Standard-Kühlung auf bis zu 4,7 Gigahertz beschleunigen. Hinzu kommt, dass der Chip mittels alternativer Kühllösungen recht problemlos auf Taktraten jenseits der 5-Gigahertz-Marke getrieben werden kann. Intel verspricht in Spielen bis zu 25 Prozent höhere Bildwiederholraten und eine um bis zu 32 Prozent schnellere Videoverarbeitung.

Intel Core 8th Generation CPUs

Intel hat seinen neuen Core-i-CPUs der 8. Generation, die Teil der "Coffee Lake"-Familie sind, unter anderem einen neuen 4K-De- und -Encoder verpasst, der Videos nicht nur schneller rendern, sondern auch in höchster Qualität reibungslos darstellen soll. Der Core i7-8700K startet mit einer offiziellen Preisempfehlung von 359 US-Dollar in den Markt und wird von Intel als "bisher bester Gaming Desktop-Prozessor" bezeichnet.


Für die meisten Kunden dürften die günstigeren Modelle interessanter sein. Den Einstieg bildet der Intel Core i3-8100, dessen vier Kerne mit 3,6 Gigahertz arbeiten. Der Chip wird für 117 Dollar verkauft. Bei den Intel Core i5-CPUs der 8. Generation geht es mit dem Intel Core i5-8400 los, der sechs Kerne hat, die mit 2,8 Gigahertz arbeiten. Per TurboBoost schafft er es auf bis zu 4,0 Gigahertz und wird mit 182 Dollar bepreist.

Die Oberklasse beginnt mit dem Intel Core i7-8700, welcher sechs 3,2 GHz schnelle Kerne an Bord hat und HyperThreading unterstützt. Er erreicht per TurboBoost maximal 4,6 Gigahertz und kostet 303 Dollar. Alle genannten Varianten haben jeweils eine Verlustleistung von 65 Watt. Die ebenfalls erhältlichen K-Versionen mit entperrtem Multiplikator weisen jeweils eine TDP von 91 bzw. 95 Watt auf.

Wer mit einem Upgrade liebäugelt, muss bedenken, dass für die Verwendung der neuen SoCs ein neues Mainboard mit Intel Z370-Chipsatz nötig ist. Bei einem bestehenden System lässt sich also nicht einfach nur der Prozessor austauschen. Der neue Chipsatz unterstützt unter anderem schnelleren Speicher und liefert genug Energie für die sechskernigen CPU-Modelle. Der Vertrieb der neuen Prozessoren läuft ab 5. Oktober 2017 an.
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