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Künstliche Intelligenz: Microsoft beschäftigt über 8000 AI-Mitarbeiter

Von John Woll am 22.09.2017 19:51 Uhr
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Künstliche Intelligenz ist natürlich auch für Microsoft ein großes Thema, wie jetzt bekannt wurde, beschäftigt der Konzern mittlerweile über 8000 Mitarbeiter, die sich nur mit AI befassen. Trotzdem steht man laut dem Konzern "noch ganz am Anfang".

Microsofts KI-Gruppe wächst rasant

In den letzten Monaten wurde viel über die Folgen und Risiken diskutiert, die die Entwicklung und Nutzung von künstlicher Intelligenz mit sich bringt - unter anderem Elon Musk nutzt seinen Ruhm, um wiederholt vor dem falschen Einsatz des vermeintlichen digitalen Wundermittels zu warnen. Microsoft hatte seine Bemühungen im letzten Jahr offiziell in einer neuen "AI and Research Group" zusammengefasst, die unter der Leitung des Computer-Vision-Experten Harry Shum steht.

Harry Shum: Microsoft AI and Research Group

Nach einem Jahr, in dem das Unternehmen auch einige Übernahmen in diesem Bereich getätigt hatte, ist diese Gruppe nun auf rund 8000 Mitarbeiter angewachsen - und hat damit laut Microsoft ein Wachstum von 60 % Prozent zu verzeichnen. Wie Shum jetzt im Interview mit GeekWire betont, zeigen diese Zahlen auch, wie sehr Microsoft an die Technologie glaubt: "Auch wenn es nicht neu ist, wir glauben, dass AI eine enorme Kraft zum Umbruch hat", so Shum.

Demnach sei er von den Erfolgen der letzten Zeit vollkommen beeindruckt - das habe man auch anhand der eigenen Produkte und der Reaktion der Kunden erfahren können. "Ich glaube außerdem, dass wir einen sehr starken Blickwinkel darauf haben, welche Schritte bei AI als Nächstes nötig sind", ist sich der verantwortliche Microsoft-Manager sicher. Im Hinblick auf die starke Konkurrenz von IBM, Apple, Google und Amazon muss das Unternehmen aber erst noch zeigen, ob man beim Thema Künstliche Intelligenz eine Führungsrolle einnehmen kann.

AI ist irgendwann überall drin

Wie Shum vor Kurzem bei einem Event in China betont hatte, steht die Forschung rund um Künstliche Intelligenz nach seiner Auffassung aktuell noch ziemlich am Anfang. "Auch wenn das sehr aufregend ist, kommt es mir manchmal so vor, als würden viele denken, dass die meisten AI-Probleme schon gelöst sind", so Shum. "Ich will jeden warnen - im Bezug auf AI sind wir noch in einem sehr frühen Stadium (...) AI hat keine Chance gegen ein Kind." Die nächsten Jahre sind nach Shums Meinung jetzt sehr wichtig - vor allem im Bereich der Entwicklung von Schnittstellen zwischen AI und Nutzer.
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