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Intel: Cannon-Lake-Prozessoren sollen erst gegen Ende 2018 erscheinen

Von Tobias Rduch am 20.09.2017 21:44 Uhr
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Über viele Jahre hinweg war Intel stets der erste Prozessor-Hersteller, welcher die Strukturbreite eines Chips verringern konnte. Doch bereits seit der Broadwell-Architektur sind hierbei vermehrt Probleme aufgetreten. Jetzt kämpft der Hersteller erneut mit Schwierigkeiten.

Bei den Cannon-Lake-Prozessoren handelt es sich um die neue Notebook-Prozessor-Generation, die erstmals im 10-Nanometer-Verfahren gefertigt werden soll. Einem Bericht von Digitimes zufolge wurde der Launch nun auf "Ende 2018" verschoben. Diese Information soll aus Zulieferkreisen stammen. Schon bei der Verkleinerung vom 22-Nanometer- auf das 14-Nanometer-Verfahren bei der Broadwell-Architektur sind erhebliche Probleme aufgetreten.

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Fertigstellung sollte noch 2017 erfolgen

Zunächst wurde davon ausgegangen, dass die mit einer Strukturbreite von zehn Nanometern gefertigte Cannon-Lake-Architektur noch in diesem Jahr angekündigt werden soll. Im Juni veröffentlichte das Unternehmen einen Tweet, aus welchem hervorging, dass sich der Hersteller bei der Entwicklung des Chips noch im Zeitplan befinden würde. Welche Gründe für die Verzögerung verantwortlich sind und wann diese aufgetreten sind, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar.

Einige Kunden von Intel zogen allerdings schon ihre Konsequenzen aus der aktuellen Situation: Notebook-Hersteller sollen dem Bericht von Digitimes zufolge bekanntgegeben haben, dass auf Cannon-Lake-Prozessoren verzichtet und stattdessen auf die Nachfolger-Generation Ice Lake gewartet werden soll. Ursprünglich erhofften sich die Konzerne eine bald erscheinende Effizienzsteigerung im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen der Kaby-Lake-Architektur.
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