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Microsoft schafft Gerätelimit im Windows Store quasi ab

Von Markus Kasanmascheff am 11.09.2017 11:15 Uhr
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Microsoft scheint die Anzahl der möglichen Geräte pro Account auf 2.000 zu erhöhen und damit das vorher bestehende Limit abzuschaffen. Bei ei­ni­gen Nutzerkonten wurde die Höchstanzahl von Geräten anscheinend bereits erweitert. Da es bislang keine offizielle Stellungnahme von Mi­cro­soft gibt, könnte es sich aber auch um einen Fehler handeln.

Als Microsoft den Windows Store in 2012 einführte, konnte man pro Account zunächst fünf Geräte verwalten. Ein Jahr später wurde die Höchstanzahl von Geräten dann auf 81 erhöht, um bei der Einführung von Windows 10 wieder auf 10 zu sinken. Wie Windows Central jetzt berichtet, scheint Microsoft das Limit nun auf 2.000 Endgeräte pro Account zu erhöhen und damit praktisch abzuschaffen.

Microsoft stellt das Fluent Design System für Windows 10 vor

Relevanz des Geräte-Limits

Durch die Funktion lassen sich im Windows Store erworbene Apps auf mehr als einem Ge­rät nutzen. In den meisten Fällen dürfte diese zwar kaum mehr als eine Hand voll sein. Für Gruppen, Familien, Unternehmen oder Or­ga­ni­sa­tio­nen ist das Limit allerdings trotzdem von Belang. Wenn Ihr nachschauen wollt, ob bei euch das Limit aufgehoben wurde, könnt Ihr das mit diesem Link tun, und die Ge­rä­te­über­sicht in eurem Microsoft-Konto aufrufen.

Verbesserungen im Windows Store

Microsoft hat im Windows Store bereits so einiges verändert. Im Herbst 2016 gab es eine große Aufräumaktion bei der weit über 100.000 Apps allein im deutschen Store entfernt wurden. Ubuntu, SUSE & Fedora Linux, Apples iTunes und Spotify gibt es wie auf der Build 2017 angekündigt inzwischen im Windows Store. Im April dieses Jahres wurde auch das Management von Downloads verbessert und die von der Store-App angezeigten Infos er­wei­tert. Und auch mit dem für das Windows 10 Fall Creators Update angekündigte Fluent Design wurde der Windows Store bereits testweise angepasst. In den nächsten Monaten darf mit weiteren Änderungen gerechnet werden.
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