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20 Terabyte und mehr: Glas-Platter sollen Alu bei Festplatten ersetzen

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[o1] feinstein am 08.09. 15:44
+4 -
Schon recht interessant. Alleine der Gedanke darüber ein Chkdsk laufen zu lassen, lässt mich schaudern (ebenso wie Defraggen).
Bin mal gespannt ob 20TB dann das Ende der Fahnenstange ist, oder ob da noch mehr kommt.
[re:1] Stefan1979 am 08.09. 17:17
+ -
@feinstein: Das finde ich weniger das Problem... Aber nachdem bei 2-4 TB Platten schon mal der Rebuild eines RAID 1/2 Tag dauern kann will ich das nicht unbedingt mit 20 TB Platten machen....

3-4 Tage auf den Rebuild zu warten (mit dem Risiko dass noch eine weitere Platte ausfällt) finde ich jetzt nicht so prickelnd... Mit RAID 6 dürfen zwar 2 Platten ausfallen - aber auch das beruhigt mich nicht wirklich.

Besonders da die anderen Platten dabei mehr als normal belastet werden und die Chance auf einen weiteren Ausfall steigt...
[re:1] Freudian am 09.09. 12:32
+ -
@Stefan1979:
Sehe ich nicht als schlimmes Problem, da das sehr unwahrscheinlich ist.

Mich stören viel mehr die Preise. Schon jetzt, wenn man ein RAID 1 oder 5 mit 10 TB machen will, bezahlt man ein kleines Vermögen inkl. NAS.

Wenn dann ne 20 TB HDD ausfällt ist man gleich arm, da schon die billigste 12 TB HDD 450 Euro kostet.
Die Preise fallen einfach nicht mehr seit der komischen Flut vor 6 Jahren. Selbst meine 2 TB HDD kostet noch genauso viel wie vor 7 Jahren.

Die erste erschwingliche 8 TB HDD wird nun endlich etwas billiger als zum Release vor 3 Jahren... um ganze 25 Euro... Ein Wahnsinn.
[re:2] Akkon31/41 am 08.09. 17:33
+5 -
@feinstein: Das wird sicher nicht das Ende sein. Musst mal alte News von vor 10-12 Jahren hier lesen wo Experten Kommis schrieben, dass es mehr als 500 GB Platten niemals geben wird. ;-)
[re:1] bear7 am 08.09. 19:48
+ -
@Akkon31/41: nun, aber es besteht schon die Hoffnung, dass mal jemand sagt: "das mechanische zeug" lohnt nicht mehr...
> ich meine, schau mal wie groß so ne aktuelle SSD ist (z.B. Samsung 960PRO), glaubst du nicht, dass man auf 3,5" nicht 10x 2TB "Platten" verbauen könnte?

D.h. es ist ein "reiner" Kostenfaktor... <- aber soooo günstig sind die großen platten auch nicht...
[o2] raserudi am 08.09. 16:48
+2 -
Und wenn Du mit dem PC mal ein klein wenig aneckst, dann hat die Festplatte, im warsten Sinn des Wortes, einen Sprung !!!
[re:1] Warhead am 08.09. 16:51
+ -
@raserudi: das problem seh ich leider genauso, wie siehts mit der brüchigkeit aus? glas ist nunmal spröde...
[re:1] rallef am 08.09. 19:28
+1 -
@Warhead: Glas mag brechen, dafür verbiegt sich Alu... Du solltest Dir mehr Sorgen über die Mechanik machen.
[re:1] Freudian am 09.09. 12:24
+ -
@rallef:
Alu verbiegt sich nicht durch herunterfallen oder sonstige Stöße.
Die müssen schon massiv sein, dass das passieren würde, und dann wär noch sehr viel mehr kaputt als die Platter.
[re:2] Stefan1979 am 08.09. 17:20
+3 -1
@raserudi: Da musst du aber schon ziemlich "anecken" ;-) Wenn die sauber eingebaut ist - ggf. mit Dämpfern - sollte das kein Problem sein.

Dein Smartphone geht ja auch meist nicht kaputt wenn du mit dem Auto einen Unfall hast....
[re:3] Link am 08.09. 18:40
+3 -1
@raserudi: wenn du den Artikel vollständig gelesen hättest, dann wüstest du, dass Glasplatter bereits bei Laptop-Platten eingesetzt werden und da gibt es trotz mobilem Einsatz keine Probleme.
[re:1] raserudi am 09.09. 20:11
+ -
@Link: Schon merkwürdig, kaum ist man ein kleinwenig ironisch, stürzt sich das halbe Internet auf die Person - Ja, ich bin mir im Klaren, Ihr seid nicht das halbe Internet. Ich bin Techniker genug, um zu wissen, daß man Glas auch veredeln oder verändern kann. Da ich ehemals aus dem Stahlbau komme, bin ich mir auch über Metallveredelung im Klaren.
[re:4] tablerocker am 14.09. 18:34
+ -
@raserudi: Je dünner das Glas, desto flexibler. Denke z.B. an Glasfasern und Tricks wie Vorspannen. Es ist nur wichtig, dass die Anbringung/Aufhängung für eine möglichst gute Kraftverteilung sorgt und keine Spannungsspitzen entstehen. Autoscheiben sind z.B. sehr sehr schwierig kaputt zu kriegen. https://www.youtube.com/watch?v=wDU8ujnLvIw
Die wissen ja was da für Geschwindigkeiten und Kräfte drauf wirken werden, dementsprechend kann man das Glasrezept dann auslegen.
[o3] Der_da am 08.09. 17:32
+2 -3
hmm ... merkwürdig, das als Neuheit zu verkaufen. Glas-Platter gibt es schon lange.
[re:1] SunnyMarx am 08.09. 17:38
+2 -
@Der_da: Wo steht das? Man kommt nur wieder darauf zurück. Und genau so steht es auch im Artikel. Und es wird nirgend wo geschrieben, dass es eine ultimative Neuerung sei. Es wird gesagt, dass eine alte Technik für größere Speichermöglichkeiten bei klassischen Festplatten sorgen soll. Nicht mehr und nicht weniger.
[re:1] Der_da am 09.09. 16:54
+ -1
@SunnyMarx: Die Überschrift sowie der Artikel lesen sich, als wären Glasplatter etwas neues, die neue Idee, die erstmalige Abkehr von Aluminium. Meine Kritik galt den WF-Schreiberlingen, nicht dem Unternehmen, welches damit jetzt in den zweistelligen TB-Bereich will.
[re:1] SunnyMarx am 09.09. 17:43
+1 -
@Der_da: Im Artikel steht es ganz genau: "Ein japanisches Unternehmen will nun eine bereits ältere Lösung forcieren: Disks, die mit Glassubtraten arbeiten." Das steht im ersten Absatz. Noch deutlicher kann man es nun wirklich nicht schreiben.
[re:1] Der_da am 10.09. 04:24
+ -
@SunnyMarx: das (-) hab ich verdient - glatt überlesen
[re:2] spitfire2k am 08.09. 17:52
+ -
@Der_da: Die Neuheit ist doch nur das diese auch für 3,5" HDDs eingesetzt werden sollen. Was mir im Artikel aber leider fehlt, welche Nachteile solche Glas-Platter haben. Man wird ja nicht ohne Grund bisher bei 3,5" darauf verzichtet haben.
[re:1] TomW am 08.09. 18:24
+2 -
@spitfire2k: "Glas, das im Bereich der Festplatten nichts wirklich Neues ist, hat allerding einen Nachteil: den Preis. Dennoch hofft Hoya, mit derart hohen Kapazitäten in Rechenzentren punkten zu können."
[re:1] spitfire2k am 08.09. 23:44
+ -
@TomW: Hab ich irgendwie glatt übersehen den Satz, danke.
[re:2] Yello am 09.09. 08:57
+ -
@spitfire2k: Na dann lies mal den letzten Satz des Artikels, da solltest du deine Antwort bekommen.
[re:1] spitfire2k am 09.09. 09:44
+1 -
@Yello: Erledigt! ;)
[re:3] HattenWirAllesSchon! am 09.09. 13:12
+ -
@spitfire2k: Man hat bisher nicht darauf verzichtet. Richtig lesen = richtig verstehen. Oder anders gesagt: lies meinen Namen! ^^ Im Text steht: _gegenwärtig_ Oder noch idiotensicherer: Das gab es früher auch bei 3,5"! Haste auch überlesen, wa.
[o4] andi1983 am 08.09. 20:12
+ -
Mich wundert es auch, dass diese Kombination dann bei höherer Drehzahl dann nicht einfach einen Sprung bekommt.
[re:1] Stefan1979 am 08.09. 21:13
+3 -
@andi1983: So viel Kraft wirkt da auch nicht. Eine 3,5" Platte mit 7200 Umdrehungen rotiert aussen mit max. 120 km/h ((max. 8,75cm * 3,14 * 7200 * 60 ) / 100.000) - da ist bei dem wenigen Gewicht nicht so viel Kraft am Werk.... Solange das Teil rund läuft...
[re:1] andi1983 am 09.09. 00:30
+ -
@Stefan1979: Ja und genau der letzte Satz hat es in sich. Ich denke das man in Glas, oder Kunststoff schneller kleinste Fehler, Risse etc. einarbeiten kann, als in Aluminium.

Aber gut man wird sehen
[re:1] Stefan1979 am 09.09. 00:57
+1 -
@andi1983: Sollte auch kein Problem sein - ein Roboter wird die Scheiben wohl mal auf volle Drehzahl bringen und messen ob die ruhig laufen.

Wie bei Autoreifen. Nur dass an die Scheiben keine Gewichte ran kommen sondern die vermutlich auf den Müll fliegen...
[o5] Hans3 am 08.09. 20:52
+1 -
Für alle, denen hier ein paar technische Hintergrundinformationen fehlen:

Normalerweise werden auf nicht-magnetisierbaren Plattern eine dünne magnetisierbare Schicht aufgetragen (oben und unten), die dann gelesen und beschrieben werden kann. Aluminium wird da gar nicht mehr so oft verwendet, eher Magnesium Legierungen für dünnere Platter. Glas und Glasverbundstoffe sind jetzt keine wirklich neue Erfindung, aber praktischen Einsatz in derzeit kaufbaren Produkten gibt es nicht.

Das eigentlich beschreibbare ist eine Eisenoxid- oder Kobalt-Deckschickt von ungefähr einem Mikrometer Stärke.

Hier noch ein Zitat, das beweist dass es bei weitem keine neue Erfindung ist, sondern es das sogar schon gab:

[Wikipedia=>Festplattenlaufwerk]
In Desktop-Festplatten der Jahre 2000 bis 2002 von IBM (Deskstar 75GXP/40GV DTLA-30xxxx, Deskstar 60GXP/120GXP IC35Lxxxx) kam Glas als Material für die Scheiben zum Einsatz. Neuere Modelle der Festplattensparte von IBM (2003 übernommen durch Hitachi) verwenden jedoch mit Ausnahme von Server-Festplatten wieder Aluminium.

=> Hier gibts noch Details zu diesen 17 Jahre alten Produkten: https://en.wikipedia.org/wiki/Deskstar => Suche nach "glas"
[o6] Computerfreak-007 am 09.09. 14:22
+ -
ich bin dafür das man in Festplatten dünne Papierlagen einbaut als Platter..so lässt sich ne 20 TB Platte auch in 2,5 Zoll herstellen :) und es kann nix zerbrechen :))
[o7] Anakwanar83 am 09.09. 14:37
+ -1
https://www.golem.de/news/5d-speichertechnik-glasscheibe-speichert-360-tbyte-1602-119191.html

Das wird das Speichermedium der Zukunft 20 Tb ein Witz.
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