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Vor allem dank Spielern ist der PC-Markt wieder bzw. weiter im Aufwind

Von Witold Pryjda am 06.09.2017 15:06 Uhr
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Jahrelang wurde der PC-Markt totgesagt und tatsächlich ging es den Herstellern lange Zeit nicht besonders gut, verantwortlich dafür waren natürlich die damals boomenden Smartphone- und Tablet-Sparten. Mittlerweile geht es den PC-Herstellern aber wieder besser und dafür sind die Spieler maßgeblich verantwortlich.

Für Gamer sind ihre PCs oftmals mehr als nur ein Hobby, so mancher investiert regelmäßig drei- und sogar vierstellige Beträge, um in Sachen Hardware auf dem neuesten Stand zu bleiben. Und davon profitiert die gesamte PC-Industrie, wie die Marktforscher der GfK am Rande der IFA in Berlin mittgeteilt haben (via derStandard). Demnach war PC-Gaming-Hardware auch im ersten Halbjahr 2017 einer der wichtigsten Wachstumstreiber für die Computer- und Peripheriehersteller

Von Nische zum Mainstream

Die Marktforscher meinen, dass sich Gaming-PCs von einem Nischensegment zu einem umsatzstarken Mainstreamprodukt entwickelt hätten. Auf Gaming ausgerichtete Desktop-PCs konnten den weltweiten Umsatz im Jahresvergleich um 55 Prozent steigern, mobil betrug das Wachstum 24 Prozent.

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Gamer-PCs bescherten dem Markt in den von GfK gemessenen Ländern einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro. Nicht erfasst wurde Nordamerika, allerdings ist dort das PC-Gaming traditionell nicht ganz so populär wie anderen Regionen.

Der stärkste Markt ist laut GfK der westeuropäische, dieser war mit 682 Millionen Euro für 44 Prozent aller Umsätze verantwortlich (+11%). Im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum lag der Anteil bei 34 Prozent (Umsatz: 522 Millionen Euro; Umsatzwachstum: plus 67 Prozent) und in Osteuropa (inklusive Russland) bei zwölf Prozent (Umsatz: 193 Millionen Euro; Umsatzwachstum: plus 42 Prozent).

Gamer sind nicht nur Triebfeder für die PCs selbst, sie machen auch die Peripherie-Hersteller glücklich: Denn laut GfK verzeichneten Geräte wie Mäuse, Tastaturen, Headsets und Monitore zwischen Januar und Juni ein Umsatzplus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt belief sich der Umsatz für das erste Halbjahr 2017 auf 1,1 Milliarden Euro.

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