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Windows Server 2016: Neues Insider-Build bringt Linux-Subsystem

Von Markus Kasanmascheff am 09.08.2017 14:17 Uhr
Microsoft hat die zweite Insider Preview für Windows Server 2016 (Build 16257) veröffentlicht. Wie die Redmonder in den Release-Notes ausführen, ist das Windows Subsystem für Linux (WSL) damit auch für Windows-Server ver­fügbar, inklusive der Distributionen Ubuntu, OpenSUSE, und SLES.

Das von Windows 10 bekannte Insider-Programm ist seit Juli auch für Windows-Server ver­füg­bar, und nimmt langsam an Fahrt auf. Nach der ersten Insider Build 16241 für Windows Server vor rund drei Wochen legt Microsoft nun mit Build 16257 nach. Neben einer Reihe kleinerer Verbesserungen für Cloud-Guests und Cloud-Hosts und der angekündigten De­ak­ti­vie­rung des unsicheren SMB-Protokolls ist das so genannte Subsystem für Linux (WSL) die wichtigste Neuerung.


Beim WSL handelt es sich um verschiedene Tools, die Entwickler zum Testen von Linux-Software unter Windows 10 und jetzt eben auch unter Windows Server 2016 verwenden können. Seit Ende Juli ist das Subsystem nicht mehr in der Beta-Phase und gilt somit als offizielles Produkt bzw. Feature von Windows 10.

Eingeschränkter Linux-Support

Unter Windows Server 2016 lassen sich aktuell mit dem WSL Skripte in node.js, Ruby, Python, Perl und der Bash ausführen, sowie Shell-An­wen­dun­gen wie MySQL, PostgreSQL und sshd. Auf persistent laufende Linux-Dienste, Dae­mons, Jobs und Hintergrundanwendungen muss man aber bislang verzichten. Für Server-Ad­mins und Entwickler dürfte die Unterstützung des Linux-Subsystems aber dennoch schon jetzt eine prak­tische Neuerung sein.

Fernbedienung für Windows-Insider

Ebenfalls neu in Windows Server 2016 Build 16257 sind die Remote Server Administration Tools (RSAT), mit denen man von einem Windows 10-Client aus die Insider-Builds für Win­dows Server remote steuern und verwalten kann. Um die Funktion nutzen zu können, wird auf Client-Seite das Windows 10 Fall Creators Update mit der Build-Nummer 16250 oder höher benötigt.

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