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Star Trek: Discovery - Darum sehen die Klingonen so anders aus

Von Witold Pryjda am 07.08.2017 14:51 Uhr
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Rund eineinhalb Monate müssen Science-Fiction-Fans noch auf die TV-Serien-Rückkehr von Star Trek warten. Die neue Produktion mit dem Titel Discovery wird am 24. September 2017 starten und für Fans der Reihe so manche Neuerung bzw. Umstellung bringen. Das betrifft vor allem die Klingonen.

Die Optik der Klingonen sorgt seit den ersten Ausblicken auf die Star Trek-Bösewichte vom Dienst für Diskussionen. Zwar gibt es so manchen, der ihr neues Design für gelungen hält, viele finden es aber auch schrecklich. Die Macher der Serie sowie die Darsteller verteidigen die Änderungen aber und meinen, dass das erzählerische Hintergründe hat.


Auf der vor kurzem stattgefundenen Las Vegas Star Trek Convention haben die an Star Trek: Discovery Beteiligten verraten, warum die Klingonen so aussehen (via ScreenRant). So hat Schauspielerin Mary Chieffo, die Klingonin L'Rell spielt, genauer erläutert, was hinter den zahlreichen Stirnfalten bzw. -kämmen steckt.

Sinnesorgane

Demnach ist die Kopfoberfläche deshalb so strukturiert, weil das im Wesentlichen Sensoren sind, auch Pheromone werden in diesem Zusammenhang erwähnt. Mit diesen Sinnesorganen hängt auch das Fehlen von Haaren zusammen.

Star Trek: Discovery - Der erste Trailer zum Serien-Comeback ist da
Laut Chieffo ist die Optik auch kein Widerspruch zum so genannten Canon der Star Trek-Welt, also dem allgemeinen "Regelwerk" der Serie. Sie meint, dass es da eine tiefgründige Erklärung gibt und "deshalb bin ich auch überzeugt, dass wir dem entsprechen, was es zuvor gegeben hat, aber dem eine neue Nuance hinzufügen".

Neville Page, der Designer der Klingonen, hat sogar eine Erklärung dafür, dass die Discovery-Klingonen im selben Universum existieren können wie andere (spätere) Vertreter: "Das Imperium ist sehr groß. Nicht alle (Klingonen) wachsen auf Qo'noS auf. Sie leben nicht alle auf denselben Planeten und die unterschiedlichen Planeten haben sicherlich auch unterschiedliche Umweltbedingungen." Das äußere sich auch in den unterschiedlichen klingonischen Häusern, die auch abweichende "kulturelle Axiome" haben.
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