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Streaming-Dienst Mixer wächst dank Windows 10 und Xbox One rasant

Von Witold Pryjda am 07.08.2017 11:31 Uhr
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Der früher als Beam bekannte und von Microsoft vor einem Jahr aufgekaufte Spiele-Streaming-Dienst Mixer entwickelt sich "verrückt großartig", so dessen Macher und wächst entsprechend. Zu verdanken hat man das der Integration in Windows 10 und Xbox One. Die Macher wollen aber dennoch am Boden bleiben und vor allem den Aufbau der Community vorantreiben.

Mixer, das den Namen Beam nach rechtlichen Problemen in einigen Ländern weltweit fallenlassen musste, entwickelt sich nach Angaben des Mitgründers Matt Salsamendi mehr als prächtig. In einem Interview mit GeekWire meinte er, dass die Zusammenarbeit mit Microsoft und den Plattformen der Redmondern bestens laufe und man von der Integration in Windows 10 und Xbox One auch enorm profitiere.

Die Zahlen sind aber zweitrangig, meint Salsamendi, der auch nach der Übernahme an der Spitze des Produkt-Teams steht. "Es ging uns von Anfang an nicht wirklich um die Zahlen, sondern um die Communities, die wir aufbauen." Das bedeutet, dass man "trotz" des Wachstums in Bezug auf die Gemeinschaft am Boden bleiben will.

Microsoft kauft interaktiven Streaming-Dienst Beam und erklärt ihn
"Es kann schwierig sein, wenn Communitys wachsen, beizubehalten, dass sich Dinge verbunden fühlen und dass Leute vereint beim Ziel sind, Streaming interaktiv zu gestalten", so Salsamendi. Die Interaktivität der Plattform ist und bleibt auch das oberste Ziel von Mixer.

Stolz auf Eigenständigkeit

Mixer will auch Hand in Hand mit Nutzern und auch Kanalbetreibern die Inhalte erweitern, mehr Spiele "an Bord" bekommen und auch daran arbeiten, Trolle von der Plattform fernzuhalten. Stolz ist Salsamendi vor allem auf die Tatsache, dass man alles eigenständig und fast ausschließlich mit proprietärer Technologie entwickelt.

"Wir sind meines Wissens nach das erste Unternehmen, der Streaming in dieser Größenordnung mit derart niedriger Latenz anbieten kann." Er verweist auf den E3-Live-Stream, bei dem 200.000 Menschen gleichzeitig zugesehen haben und das teils in 4K-Auflösung.

Siehe auch: Mixer - Microsofts Game-Streaming wird unter neuem Namen interaktiv
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