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LG V30 kommt mit Plastic-OLED-Display - ohne Burn-In, mit 2:1-Format

Von Roland Quandt am 03.08.2017 16:31 Uhr
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Der koreanische Elektronikkonzern LG hat einen ersten offiziellen Ausblick auf sein neues Flaggschiff-Smartphone für die zweite Jahreshälfte gegeben. Das Unternehmen veröffentlichte eine Reihe von Details zum Display, bei dem es sich erstmals seit Jahren wieder um ein Plastic-OLED-Panel handeln soll. Auch ein erstes Produktbild wurde veröffentlicht, das jedoch nur das untere Viertel des sogenannten LG V30 zeigt.

LG selbst spricht bisher nur vom "nächsten großen Smartphone" aus seiner Produktion, da der V30-Launch aber im Rahmen der IFA 2017 erfolgen soll, dürfte es sich tatsächlich um dieses Modell handeln. Hatte das LG V20 aus dem letzten Jahr noch ein LCD auf IPS-Basis an Bord, so soll beim LG V30 jetzt erstmals seit 2015 wieder ein OLED-Display auf Basis eines Kunststoffsubstrats verwendet werden. Damit ist das Panel von Haus aus biegsam und dadurch widerstandsfähiger gegenüber Außeneinwirkungen.

LG V30

Wie beim LG G6 soll auch das LG V30 mit einer QHD+ Auflösung von 2880x1440 Pixeln daherkommen, woraus sich auch das Seitenverhältnis ableiten lässt - wie beim aktuellen Flaggschiff aus der ersten Jahreshälfte wird es sich um ein 2:1-Display handeln, das im Vergleich zu traditionellen 16:9-Displays etwas gestreckt wirkt. LG gelingt es damit erneut, fast die gesamte Front des Telefons abzudecken, weshalb man auch von einer Verkleinerung der Ränder oben und unten um rund 50 Prozent gegenüber dem V20 spricht. Dabei wandert auch das LG-Logo von der Front auf die Rückseite.

LG verspricht außerdem, dass das neue Display die Zahl der Farben aus dem sRGB-Farbraums um fast die Hälfte übertrifft und auch den von der Kinoindustrie verwendeten DCI-P3-Standard mehr als erfüllt. Außerdem soll das Panel bestens für die VR-Nutzung geeignet sein, weil es erheblich schnellere Umschaltzeiten bietet als ein normales LCD.

Das LG V30 wird außerdem wohl mit leicht nach hinten gewölbten Rändern aufwarten, was durch die Verwendung eines flexiblen Displays ermöglicht wird. Bezüglich des bei früheren P-OLED-Displays bestehenden Problems des sogenannten "Burn-Ins", bei dem zuvor beleuchtete Pixel auch nach ihrer Abschaltung noch Geisterbilder zeigen können, soll bei dem neuen Bildschirm nicht mehr auftreten.
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