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Microsoft bietet "Surface im Abo": Alle 18 Monate Upgrade möglich

Von Roland Quandt am 01.08.2017 21:55 Uhr
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Microsoft bietet ab sofort erstmals eine Art Abonnement-Programm für seine Surface-Produkte an. Zumindest in den USA können nun auch Privatkunden im Rahmen eines Zweijahresvertrag ein Surface-Tablet oder -Notebook erhalten und dabei bequem in Form von Monatsraten zahlen.

Das sogenannte Surface Plus Programm startet heute und damit pünktlich vor Beginn des neuen Schuljahres in den Vereinigten Staaten. Es richtet sich wohl primär an Schüler und Studenten, die zwar eines der Surface-Geräte ihr Eigen nennen wollen, aber nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um sich die recht hohen Preise der Microsoft-Hardware leisten zu können.

Hands-on zum Surface Laptop und Vergleich mit dem MacBook Pro
Das Surface Plus Programm kann sowohl beim Surface Pro, dem Surface Book als auch beim neuen Surface Laptop in Anspruch genommen werden. Wer das Abo abschließt, kann auf Wunsch auch eine Upgrade-Option in Anspruch nehmen, die ihm alle 18 Monate ein neues Gerät sichert. Voraussetzung dafür ist aber, dass man das zuvor gebrauchte Gerät in recht gutem Zustand zurückgibt.

Die Preisgestaltung beim neuen Surface Plus Programm für Privatkunden ist so umgesetzt, dass man im Lauf der 24 Monate der Vertragslaufzeit letztlich den zum Abschluss von Microsoft aufgerufenen regulären Verkaufspreis zahlt. Im Fall des mindestens 799 Dollar teuren Surface Pro werden daher monatlich mindestens 34 Dollar fällig werden. Für das Surface Laptop zahlt man so 42 Dollar im Monat bei einem regulären Kaufpreis von 999 Dollar.

Das Surface Book ist mit 63 Dollar im Monat am teuersten, schließlich kostet das Gerät 1499 Dollar. Microsoft bietet sogar einen Konfigurator an, mit dem man sich die gewünschte Hardware-Ausstattung zusammenstellen kann. Je nachdem, welche Upgrades man wählt, steigt dann natürlich der Kaufpreis und somit auch die monatlichen Kosten.

Zinsen oder ähnliches verlangt Microsoft beim Surface Plus Programm nicht. Ob ähnliche Programme auch für Deutschland geplant sind, ist aktuell offen. Wahrscheinlich wird das Unternehmen aber hierzulande keine derartigen Vertriebsmaßnahmen wählen.
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