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Kim Dotcom: High Court von Hongkong gibt Teile seiner Besitztümer frei

Von Nadine Juliana Dressler am 31.07.2017 20:25 Uhr
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Kim Dotcom alias Kim Schmitz meldet sich mit einem persönlichen Erfolg bei Twitter: Der aus Kiel stammende Internetunternehmer, der seit Jahren aufgrund von Urheberrechtsstreitereien die Auslieferung in die USA fürchtet, bekommt einen Teil seines beschlagnahmten Vermögens wieder.

Dass hat ein Gericht in Hongkong entschieden und Dotcom die Freigabe von eingefrorenen Geldern sowie insgesamt vier Schiffscontainern mit verschiedenen Besitztümern angekündigt. Dotcom teilte seine Freude über diesen Teilerfolg in dem Streit mit den Behörden bei Twitter, während seine Anwältin versuchte ihn etwas in die Schranken zu weisen: So lange das schriftliche Urteil noch nicht vorliege, werde man aus Respekt vor der Gerichtsbarkeit in Hongkong noch keine weiteren Stellungnahmen zu dem neuen Urteil abgeben, sagte sie laut der Nachrichtenseite New Zealand Herald. Man bittet daher noch um Verständnis, auf die Schriftform warten zu wollen bis man mehr verrät.

Im Auftrag der USA

Die nun freigegebenen Besitztümer hatte Hongkong im Auftrag der US-Strafverfolgung beschlagnahmt und die geplante Verschickung gestoppt. Der High Court hat nun die Aufhebung der Maßnahme beschlossen. Wie hoch die nun freigegebene Summe ist, wurde bisher noch nicht bekannt.


Ein Umzug ist geplant

Dotcom hat nach den vielen Negativschlagzeilen rund um Betrugsvorwürfe in seiner Wahlheimat Neuseeland allen Grund ist nun zu freuen. Laut eigener Aussage ermöglicht es die Entscheidung aus Hongkong ihm und seiner Familie, nun eine Auszeit vom Medienrummel zu nehmen. Man plane nun von Auckland in den Süden Neuseelands nach Queenstown zu ziehen, so Dotcom.

Neben den Umzugsplänen gibt es aber auch Neues zu Hören vom Geschäftsmann Dotcom. Seien beiden angekündigten neuen Projekte Bitcontent und Bitcache könnten nun nach dem Urteil aus Hongkong vielleicht doch schneller realisiert werden, als zunächst gedacht.

Siehe auch: Er will sein Geld zurück: Kim Dotcom zieht vor den US Supreme Court
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