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Windows 10: Insider können auf Redstone 4-Builds "vorspringen"

Von Roland Quandt am 26.07.2017 05:55 Uhr
Microsoft hat heute zwar keine neue Insider-Version von Windows 10 veröffentlicht, kündigte dafür aber eine für die Tester sicherlich höchst interessante Neuerung an. Künftig können sie aus gleich zwei topaktuellen Insider-Builds wählen, um wirklich die allerneusten Entwicklungen auszuprobieren.

Wie Microsofts Insider-Chefin Dona Sarkar heute Nacht über den Feedback Hub ankündigte, führt man ab sofort ein "Skip Ahead" genanntes Feature in den aktuellen Insider-Builds ein. Mit dieser "Vorsprung"-Funktion wird der ohnehin bereits mit den neuesten Versionen versorgte Fast-Ring noch einmal zweigeteilt, so dass man entweder die aktuellste Build auf dem Weg zur Fertigstellung des Fall Creators-Update oder aber eine Vorabversion des darauffolgenden nächsten großen Updates für Windows 10 erhalten kann.

Windows 10 Insider Preview "Skip Ahead"

Microsoft begründet die Neuerung mit dem Wunsch, weiter aktuelle Insider-Builds zu verteilen, um das Fall Creators Update vor seiner im Herbst erwarteten Veröffentlichung ausführlich erproben zu lassen. Wer die Einstellungen für den Bezug von neuen Vorabversionen unverändert lässt, wird daher auch weiterhin mit den Builds versorgt, die zum Fall Creators Update (Codename "Redstone 3") führen.

Aktiviert man jedoch die Funktion "Skip Ahead", wird der Anwender bald mit den ersten Builds versorgt, die zum nächsten großen Update führen, dessen Codename "Redstone 4" lautet. Microsoft ermöglicht somit den Sprung über das Herbst-Update für 2017 hinaus. Ähnlich war Microsoft schon beim ersten Creators Update (Codename Redstone 2) vorgegangen, denn damals erschienen die Vorabversionen für das später nachfolgende Redstone 3 im Fast Ring, während der Slow Ring weiter die Vorabversionen des in der Schlussphase der Entwicklung befindlichen Redstone 2 erhielt.

Mit "Skip Ahead" schafft Microsoft sich nun die Möglichkeit, einerseits ein relativ großes Publikum für die letzten Builds vor der Fertigstellung des Fall Creators Update zu haben, andererseits aber auch schon die Testversionen der nächsten Ausgabe ausliefern zu können. Wer "Skip Ahead" aktiviert, erhält neben neuesten Betriebssystem-Builds auch die neuesten Versionen der Microsoft-eigenen Apps, die bei Windows 10 mitgeliefert werden.

Bleibt man im normalen Fast-Ring, werden die nächsten Insider-Previews nach und nach immer stabiler, schließlich ist dies das große Ziel, bevor das Fall Creators Update von Microsoft im Herbst veröffentlicht wird. Nutzt man den "Fast-Fast"-Ring, dürften die kommenden Previews eher mehr Fehler mitbringen, da Microsoft mit ihnen erneut beginnt, Veränderungen und Neuerungen umzusetzen, die natürlich für mehr Probleme sorgen.
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