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Elon Musk teilt aus: Mark Zuckerberg hat von "KIs nur wenig Ahnung"

Von Witold Pryjda am 25.07.2017 15:57 Uhr
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Man kann von Mark Zuckerberg viel halten und dazu gehören nicht unbedingt nur nette Dinge. Doof ist der Facebook-Gründer aber sicherlich nicht, entsprechend gering ist der Anzahl der Menschen, die ihn als Dumpfbacke bezeichnen können. Elon Musk ist einer davon und das hat der Tesla-Gründer nun (durch die Blume) gerade gemacht.

Es ist in gewisser Weise ein Wettstreit der Superhirne, denn sowohl Mark Zuckerberg als auch Elon Musk gehören zu den brillantesten Köpfen, die die Technikwelt derzeit zu bieten hat. Zwischen den beiden gibt es nun eine kleine Meinungsverschiedenheit. Denn laut Ars Technica hat Musk den Facebook-Chef als Dumpfbacke bezeichnet. Die an sich renommierte und zurückhaltende Technikseite hat hier allerdings mit "dumb-ass" einen wenig charmanten Begriff gewählt, denn in Wirklichkeit hat sich der Tesla-Gründer deutlich diplomatischer ausgedrückt.

Angefangen hat die Angelegenheit am Sonntag: Zuckerberg sagte bei einer Facebook Live-Übertragung, dass er keine Angst vor Künstlichen Intelligenzen habe und entsprechend optimistisch sei. Laut dem Facebook-Chef gebe es viele Bedenkenträger, die ständig "Weltuntergangsszenarien" zeichneten: "Ich verstehe das nicht. Es ist wirklich negativ und in vielerlei Hinsicht ist das auch ziemlich unverantwortlich."


"Begrenztes Wissen"

Ein derartiger KI-Kritiker ist Musk und dieser fühlte sich von Zuckerberg auch direkt angesprochen. Denn Musk ist einer derjenigen, die vor einem blinden Vertrauen in Künstliche Intelligenzen warnen und der Tesla-Chef fühlte sich auch direkt angesprochen. Musk schrieb nämlich trocken auf Twitter: "Ich habe mit Mark darüber gesprochen. Sein Wissen über dieses Thema ist begrenzt."

Das ist sicherlich eine harsche Formulierung, vor allem auch deshalb, weil Facebook massiv in das Thema investiert - sicherlich mehr als Musks Unternehmen. Ars Technica verweist auf den Umstand, dass die beiden vermutlich unterschiedliche Zeitrahmen meinen. Denn Zuckerberg geht von kurzfristigen Folgen aus, Musk macht sich hingegen um die langfristigen Effekte Gedanken.
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