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Per Kreditkarte: Großbritannien plant Altersnachweis für Pornoseiten

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[o1] Eagle02 am 17.07. 13:43
+3 -9
find ich soweit gut.
Problem: hindert klein Fritzchen auch nicht daran Papa die Kreditkarte zu klauen und sich paar "schöne" Filme an zu schauen.
[re:1] Alfred J Kwack am 17.07. 13:54
+4 -6
@Eagle02: Aha, ginge es nicht um Porn Seiten und Jugendschutz, sondern um Oppositionsseiten, würdest Du Tausend Gründe aufzählen warum das Überwachung ist.
[re:1] DON666 am 17.07. 13:56
+ -
@Alfred J Kwack: Was meinst du denn konkret mit "Oppositionsseiten"?
[re:1] iPeople am 17.07. 14:32
+4 -5
@DON666: Wahrscheinlich Reichsbürger-Blogs ;)
[re:1] rw4125 am 17.07. 16:22
+ -
@iPeople: Google macht das aber durchaus:
Wenn der Benutzer auf Youtube nicht angemeldet ist oder der Filter für 'anstößige Inhalte' nicht deaktiviert ist, dann werden auf zahlreichen Oppositionsseiten (zB Infowars) ALLE Videos gesperrt!

Nur so zur Denkanregung, wie man "Mechanismen zum Schutz unserer Kinder" politisch missbrauchen kann.
[re:2] iPeople am 17.07. 16:47
+ -2
@rw4125: Google sperrt also Videos für nicht angemeldete User. .... wo ist da jetzt der politische Missbrauch ?
[re:3] rw4125 am 17.07. 16:55
+1 -
@iPeople: Dass nur Videos von unliebsamen Kanälen gesperrt werden.

ZB CNN und Infowars diskutieren oft exakt die gleichen Themen.
Gesperrte Videos von CNN: 0
Gesperrte Videos von Infowars: alle

Trifft in gleicher Weise eigentliche auf alle anderen Kanäle zu:
Liberale Kanäle bleiben komplett ungefiltert - konservative Kanäle werden komplett gesperrt.

Das ist ganz klar politische Einflussnahme.
[re:4] iPeople am 17.07. 19:28
+ -2
@rw4125: Wenn du einfach per Anmeldung die "gesperrten " Videos sehen kannst?
[re:5] rw4125 am 17.07. 19:56
+1 -1
@iPeople: Ja das kann man - aber nur mit Aufwand:
1. Man muss angemeldet sein (was viele zB mobil nicht sind).
2. Man muss 'anstößige Inhalte' aktiviert haben.
3. Weil weniger Leute diese Videos sehen, werden sie auch weniger vom System empfohlen.

--> In Summe führt das ganz eindeutig dazu, dass diese Videos weniger gesehen/empfohlen/verlinkt werden.

Warum macht man das bei Inhalten, die ganz eindeutig nicht anstößig sind?
Warum macht man das nur bei konservativen Inhalten?
Die Absicht von Google ist ganz klar: Man will es schwerer machen, dass sich die Leute 'bei der Gegenseite' informieren.

Bei diesen Methoden darf es nicht verwundern, wenn das Vertrauen in (Mainstream-) Medien an einem absoluten Tiefpunkt angekommen ist.
--> Es wird manipuliert, wo es nur geht.

(Ebenso hier auch - auf Winfuture.)
[re:6] iPeople am 17.07. 20:20
+ -2
@rw4125: Da wird gar nichts manipuliert. Du siehst einfach nur Gespenster
[re:7] rw4125 am 17.07. 23:05
+1 -
@iPeople: Du kannst das jederzeit selber überprüfen.
[re:8] iPeople am 17.07. 23:10
+ -2
@rw4125: Es geht nicht ums prüfen deiner Aussage, sondern um deine Aussage im allgemeinen. Das ist dochjeije politische Manipulation, wie du es hier sehen willst.
[re:2] Zumsl am 17.07. 14:17
+1 -2
@Alfred J Kwack: Das eine ist nicht das andere. Dämlicher Vergleich.
[re:3] iPeople am 17.07. 14:31
+3 -1
@Alfred J Kwack: Oppositionsseiten unterliegen auch nicht dem Jugendschutz.
[re:4] Eagle02 am 17.07. 15:17
+ -
@Alfred J Kwack: wenn bei dir oppositionsseiten unter den Jugendschutz fallen o.O
Würde doch auch keiner auf die Idee kommen tagsüber um 14 Uhr oder so einen Porno auf RTL oder ARD zu Zeigen oder auf der Straße als Werbung auf der Zeil mal eben en Porno laufen lassen.
Ich finde das überall gut wo Sachen die für Kinder nix sind auch entsprechende Sicherungen eingebaut werden.
An der kasse müssen jung aussehende leute auch ihren Ausweis vor zeigen wenn sie harten Alk oder Kippen kaufne wollen oder wenn sie ein Lottoschein ausfüllen wollen (gut wird oft nicht gemacht aber das ist eine andere Sache) warum also nicht auch im Internet.
In DE würde ich sogar soweit gehen, da wir den Neuen Perso ja nun schon haben mit Online ausweisfunktion und Fingerabdruck, das auch dieser benutzt werden muss um auf Seiten die dem jugendschutz unterliegen zugreifen zu können.
[re:2] Bautz am 17.07. 15:09
+1 -
@Eagle02: Ich finds nicht gut.
Und selbst wenn wir klein-Fritzchen jetzt mal ne gute Erziehung zukommen lassen, prepaid-"Kredit"karten gibts anner Tanke für 5€. (Was anderes würde ich bei sowas eh nicht verwenden).
[re:1] Eagle02 am 17.07. 15:18
+1 -
@Bautz: ja Kreditkarte finde ich auch etwas bedenklich. Der Perso wäre da sinniger. Wenn du in Puff oder die Peepshow gehst und wie 14 aussiehst musste den da auch zeigen.
[re:1] Bautz am 17.07. 15:22
+1 -
@Eagle02: Zumindest in USA reicht "eine" ID. Das kann sogar der 3M-Mitarbeiterausweis sein wie ich erfahren habe. Muss nur Bild, Name und Geburtstsdatum haben. Meine Gesundheitskarte wurde auch akzeptiert in diversen Bars.
[re:1] Eagle02 am 17.07. 15:28
+ -
@Bautz: Erstmal alles besser wie ne abfrage des Geburtstags oder einfach die Frage "sind sie auch 18" "ok"....
[re:3] Rulf am 17.07. 15:52
+ -
@Eagle02: wenn ich klein fritzchens vater wäre würde klein fritzchen an sowas noch nicht mal denken...ich meine das kreditkartenklauen...
[re:1] eN-t am 18.07. 08:38
+ -
@Rulf: Wenn Fritzchen ~15 ist und die Kreditkarte nicht zum Bezahlen, sondern nur zum Verifizieren nutzt und sich Pornos angucken will - meine Güte, gibt schlimmeres. Es ist einfach normal, das mit einsetzender Pubertät auch das Interesse an Sex wächst. Und diesen Instinkt zu unterdrücken halte ich für deutlich schädlicher als wenn sich ein 15-jähriger Pornos anschaut. Fast jeder Jugendliche heute hat in irgendeiner Form schon nach Pornos gesucht. Und trotzdem sind das später gesunde Erwachsene.
[o2] DerHonk am 17.07. 13:44
+7 -
Nehm ich halt nen VPN und gucke Youporn, das Gesetz wird ja soviel bringen wie Demokratie in Nordkorea.
[re:1] Bautz am 17.07. 15:11
+ -
@DerHonk: Du meinst hoffentlich die aktuellen "Wahlen" mit auswahl "Kim ist super" "Kim ist toll" und "Ich will ein Kind von dir, Kim!". Echte Demokratie würde NK durchaus gut tun.
[re:1] Rulf am 17.07. 15:55
+ -
@Bautz: in nordkorea wird dir auch ein vpn nix nützen weil die da praktisch nur ein großes intranet haben...inkl paketfilter, die alles verschlüsselte gleich ausfiltern...
[o3] Jonas_D am 17.07. 13:51
Klassischer Polit-Stunt, um von den eigentlichen (wichtigen) Problemen Großbritanniens abzulenken... . Denn außer verhaltener Empörung wird nicht viel passieren.
[re:1] LostSoul am 17.07. 15:00
+2 -2
@Jonas_D: Natürlich. Denn absolut *jedes* Gesetzgebungsverfahren in UK ist ausschließlich dafür gedacht, von den "eigentlichen (wichtigen) Problemen" (vulgo: Brexit) abzulenken. Ausnahmslos.
Überhaupt sollte bis zur Lösung der "eigentlichen (wichtigen) Probleme" jedes andere Gesetzgebungsverfahren ausgesetzt werden. Alternativlos. Der Bürger darf nicht mehr abgelenkt werden. Jawohl!
*Kopf->Tisch*
[re:1] Jonas_D am 18.07. 13:36
+ -
@LostSoul: Das habe ich nicht geschrieben. Das weißt du. Also bitte kuriere deine Beule aus.
[o4] dpazra am 17.07. 14:04
+9 -1
Finde ich nicht gut, weil das zur Identifikation bei privater Internetnutzung zwingt. Mit soetwas sollte man gar nicht erst anfangen. Abgesehen davon sind Kreditkartendaten als sensible Daten zu betrachten. Alternative: Die Regierung gibt gegen Altersnachweis eine kryptografische Signatur heraus, die per Public Key verifiziert werden kann und so als Nachweis der Volljährigkeit verwendet werden kann, aber keine Daten enthält, die zur Identifizierung geeignet sind.
[re:1] iPeople am 17.07. 14:34
+7 -
@dpazra: Reicht nicht eine Abfrage auf der Homepage, die vom Nutzer wahrheitsgemäß zu beantworten ist?
[re:1] eN-t am 18.07. 08:40
+ -
@iPeople: Anscheinend ja nicht, zumindest nicht der britischen Regierung.
[o5] PranKe01 am 17.07. 14:11
Ich finde es eine gute Sache. Manche Dinge sind im Netz viel zu einfach für jeden zu erreichen. Hat ja inzwischen jedes 8 jähriges Kind ein Smartphone, wo die Eltern kaum noch kontrollieren können was die Kinder damit machen...
[re:1] Nunk-Junge am 17.07. 14:33
+6 -1
@PranKe01: Die übliche Quelle von Porno-Filmchen für Schüler ist der Schulhof. Der meiste Schund wird von Handy zu handy getauscht. Also ist die geplante Verschärfung nur reine politische Scheinheiligkeit. Schüler werden dadurch nicht geschützt. Aber man beut die Überwachung der Bürger weiter aus.
[re:1] iPeople am 17.07. 14:36
+2 -
@Nunk-Junge: Da diese auf dem Schulhof getauschten Filme ja irgendwo herkommen müssen , schließlich produzieren nur sehr wenige Schüler selber, geht es auch darum , Zugang zur Quelle zu erschweren
[re:1] feinstein am 17.07. 14:41
+3 -2
@iPeople: Als gäbe es nur die Möglichkeit, sowas von Webseiten herunter zu laden.
Dann wird das Filesharing eben wieder populärer.
Solange man von hunderttausenden Webservern oder Privatrechnern Pornos runterladen kann, werden die auch auf dem Schulhof ankommen.
Das war schon vor dem Internet so.
[re:1] iPeople am 17.07. 14:56
+2 -1
@feinstein: Und deshalb ist es auch absolut nicht notwendig, irgendwas zu tun ? Aha.
[re:2] Bautz am 17.07. 15:13
+2 -1
@iPeople: Nicht von seiten des Staates.
Denn 1. Playboy & Co waren auch ab 18. Oder auf jedem Schulhof zu bekommen. 2. Wenn Elterlein meinen es wäre schlecht, sollen SIE die Maßnahmen treffen (Sperren auf Handy usw). 3. Ich hab überlebt obwohl ich den Playboy über Schulhofquellen bekommen habe. Würde sogar behaupten ich wurde dadurch kein Perverser oder Kriminell.
[re:3] iPeople am 17.07. 15:25
+1 -2
@Bautz: Prima. Wir werden also alle Studien und Forschungsergebnisse übern Haufen werfen, denn Bautz hat gerade bewiesen, dass die alle falsch sind, und löschen das Jugendschutzgesetz aus den Gesetzbüchern.
Alleine dein letzter Satz beweist, wie wenig Ahnung du davon hast, was die Auswirkungen von Pornografie auf Kinder und Jugendliche sein können, was auch immer du mit pervers meinst.
[re:4] Eagle02 am 17.07. 15:51
+ -1
@Bautz:
1. der Playboy ist noch kein Porno und schon gar keiner mit Fessel Spielchen, sex mit Tieren oder sonst was.
2. Eltern können gar nicht soviel Kontrolle ausüben. Die haben kein Einfluss drauf was sich der Junior im Internetcafé anschaut oder auf dem Rechner von Kollegen.
3. Der Playboy ist ja auch noch was harmloses und nur weil du es verkraftet hast heißt das nicht das alle anderen es auch verkraften. Gibt ja mehr als genug Studien dazu die alle zum gleichen Ergebnis kommen. Es ist eben auch ein unterschied ob man sich den Playboy anschaut oder eben jeden Tag seine Dosis Pornos in denen mittlerweile alles mögliche legal gezeigt wird....
[re:5] Rulf am 17.07. 16:06
+1 -
@iPeople: es ist die pflicht der eltern aufzupassen was die kinder zu sehen bekommen...auch die aufklärung ist pflicht der eltern...
[re:6] Eagle02 am 17.07. 16:16
+ -1
@Rulf: ja nur können Eltern nicht immer und überall sein schon gar nicht mehr wenn die "kleinen" mal etwas größer werden.
[re:7] iPeople am 17.07. 16:45
+ -2
@Rulf: Und wenn Eltern ihre Kinder 24/7 überwachen, geht das Geschreie dahingehend los. Außerdem rägt das Umfeld und die Gesellschaft den Menschen. Wenn Eltern nein sagen, während Pornos und Gewalt allgegenwärtig und verfügbar ist, hat die Erziehung der Eltern wenig Sinn. Zieh erstmal Kinder auf, dann kannste mitreden.
[re:8] Zumsl am 17.07. 17:00
+ -1
@Bautz: Playboy vs. Gangbang, Deepthroat und Analdehnung?! Die waren weniger explizit als die 'anwasmanalleserkrankenkann'-Bücher meiner Mutter! Irgendwie muss es bei uns die falschen Playboys auf'm Schulhof gegeben haben o.O

Was man an diesem Beispiel und den damit verbundenen Ängsten vor Überwachung etc mal wieder sieht, ist, dass es beileibe noch kein Bild oder Konzept davon/dafür gibt, wie eine freiheitlich orientierte Gesellschaft mit den unschönen Seiten digitaler Freiheit zurecht kommen kann.

Auch wenn ich viele Argumente von allen Seiten verstehen kann, ist der Status quo wie hier z.B. Kinder -> Hardcore einfach untragbar und widerspricht in diesem Fall elementar der Fürsorgepflicht von Staat und Gesellschaft.
Mit Totschlagargumenten bzgl. Überwachung oder Zensur ist das auch nicht aufzulösen. Es bleibt Stand heute nur die Erkenntnis: das läuft so nicht richtig.
[re:9] Nunk-Junge am 17.07. 17:03
+1 -
@iPeople: Aber das ist ja genau der Punkt. Pornos und Gewalt sind allgegenwärtig und verfügbar. Das Gesetz greift aber nicht bei den normalen Wegen an die Schüler nutzen, sondern erschwert einen wenig genutzten Weg. Dafür führt es Überwachungsmöglichkeit für legale Nutzer ein...
[re:10] feinstein am 17.07. 20:55
+1 -
@iPeople: Du kannst ja versuchen Pornos zu verbieten. Es wird halt einfach nicht funktionieren. Deswegen, ja es ist besser nichts zu tun als "irgendwas".
[re:11] feinstein am 17.07. 20:57
+ -
@iPeople: Auf welche Studien und Forschungsergebnisse berufst du dich?
Bitte um Link-Angaben.
[re:12] iPeople am 17.07. 21:21
+ -
@feinstein: Du wirst sicherlich in der Lage sein, diverse Suchmaschinen zu bedienen und diese Studien und Forschungsergebnisse zu finden, falls du willens bist. Alternativ kannst du dich an einen Psychologen deines geringsten Misstrauens wende, welcher auch im Bereich der Sexualkunde ausgebildet ist. Der wird dir sicherlich eingehend erklären können, was Pornos und Gewalt bei Kindern und jungen Jugendlichen ohne weiterer Aufklärung an Verhaltensstörungen auslösen könnten.
[re:13] iPeople am 17.07. 21:23
+ -
@feinstein: warum sollte ich Pornos verbieten wollen ? Ich gucke mit meiner Frau gerne mal einen.
[re:14] Johnny Cache am 18.07. 07:08
+ -
@iPeople: ohne weitere Aufklärung ist der springende Punkt. Und die ist nun Mal die Aufgabe der Erziehungsberechtigten und nicht des Staates.
[re:15] feinstein am 18.07. 12:20
+ -
@iPeople: Du nimmst anscheinend drei Sachen an: Pornos, Gewalt, keine Aufklärung.
Ich kenne keine Studie, die belegt, dass aus Pornokonsumierenden Jugendlichen abartige Monster werden. Das Internet gibt es ja nun auch schon einige Zeit, d.h. man hätte einen messbaren Effekt vermutlich schon längst festgestellt.
Viel interessanter ist das Thema Gewalt, da bin ich sogar bei dir, aber das ist ja anscheinend nicht das Ziel der britischen Initiative.
[re:16] feinstein am 18.07. 12:21
+ -
@iPeople: In welchem Alter hast du denn deinen ersten Porno gesehen?
[re:17] iPeople am 18.07. 17:10
+ -
@feinstein: Es geht auch nicht darum, dass aus den Jugendlichen dann abartigen Monster werden. Such die Studien und lies die , dann weißt du, was ich meine.
[re:18] feinstein am 18.07. 18:15
+ -
@iPeople: Du hast nun auf zwei Fragen von mir nicht geantwortet:

1. Auf welche Studien beziehst du dich? Ich werde einen Teufel tun und deine Behauptungen auf Google nachsuchen.
2. In welchem Alter hast du deinen ersten Porno gesehen?
[re:19] iPeople am 18.07. 19:18
+ -
@feinstein:

1. Dann lässt Du es eben. Ich bin nicht dafür da, Dich zu unterrichten.
2. Das spielt keine Rolle und tut nichts zum Thema.
[re:20] feinstein am 18.07. 20:23
+ -
@iPeople: Ok, dann halten wir fest:

1. Du kannst für deine Behauptung keine Quellen angeben.
2. Du hast vermutlich vor deinem 18. Lebensjahr selbst Pornos geschaut.
[re:21] iPeople am 18.07. 20:41
+ -
@feinstein:
Halten wir fest:

1. Du bist nicht in der Lage, frei zugängliche Abhandlungen zu Forschungsergebnissen zu lesen und erwartest von mir eine Zusammenfassung und Links, die Du dann natürlich zu bezweifeln gedenkst (denn darauf zielt Deine Provokation ab, wenn Dich das Thema wirklich interessieren würde, hättest Du Dich bereits dazu belesen).
2. Du kannst gerne mutmaßen und davon ausgehen, wobei mir nicht einleuchten will, was das damit zu tun haben soll.

Sonst noch was? In Zukunft mal so als Hinweis: Wenn Du bei einem Thema mitsprechen willst, informiere Dich doch bitte vorher und erwarte nicht von anderen eine Nachschulung zum behandelten Thema.

Danke für Deine Aufmerksamkeit, auf Wiedersehen.
[re:22] feinstein am 18.07. 20:57
+ -1
@iPeople: Na, wenn ich deine Reaktion sehe, dann schaden Pornos vielleicht doch. ;)

Es ist üblich, dass derjenige, der eine Behauptung aufstellt, sie auch belegt. Dann kann man über einen bestimmten Sachverhalt diskutieren. Das willst du offensichtlich nicht, oder bist dazu nicht in der Lage.
Es ist deine Entscheidung, aber es bleibt dabei, dass du, außer der Aufforderung zu googlen keinen Beleg für deine Behauptungen liefern kannst.
Nicht einen Einzigen..
[o6] feinstein am 17.07. 14:37
+ -1
Das wird man dann vermutlich recht schnell auf andere Seiten ausdehnen.
Warum sollten Seiten, auf denen Gewalt zu sehen ist, frei zugänglich sein?
Und da soll man dann überall die persönlichen Kreditkarten hinterlegen?
Man kann es Hackern auch immer einfacher machen.
[o7] rw4125 am 17.07. 16:24
+2 -
Was ich mir bei einer solchen Meldung denke:
Das 'Jugendschutzgesetz' selbst ist auch höchst hinterfragenswürdig:

Muss man wirklich Jugendliche, zB 16 oder 17-jährige, von Pornographie 'fernhalten'?
Das geht doch völlig an der gelebten Realität vorbei.
[re:1] feinstein am 17.07. 20:58
+1 -
@rw4125: Das Jugendschutzgesetz ist ein Witz. Spätestens seit Einführung von Videorekorder sehen Kinder und Jugendliche alles, was nicht für sie bestimmt ist.
[re:1] dognose am 17.07. 21:51
+1 -
@feinstein: Schon seit Einführung der Dessous-Seiten im Neckermann- und Quellekatalog!

Okay, die "Qualität" dessen was man im Internet findet ist eine ganz andere. Aber wo ein Williger ist, ist auch ein weg.

Ich persönlich kann nur sargen, dass ich ohne "Detail-getreue Erotik-Filmchen" bei meinem ersten Mal wohl verwundert gewesen wäre, weil das gar nicht wie eine Blüte aussieht.
[re:2] eN-t am 18.07. 08:49
+ -
@feinstein: Zumal sich Kinder oder Jugendliche Pornos sowieso nur dann anschauen, wenn sie daran interessiert sind. Kein Kind oder Jugendlicher trägt (bleibende) Schäden davon, mal einen Pimmel oder eine Scheide gesehen zu haben oder gar Sex. Und wenn sie das, was sie sehen, anekelt (was in der Regel bei zu jungen Kindern oder Jugendlichen auch so ist), dann klicken sie zurück. Es ist ja nicht so, als wenn der 10-jährige Peter aus Versehen 10 Minuten Hardcore-Sex guckt. Pornoseiten selbst haben ja ohnehin schon eine Altersabfrage vorgeschaltet.
Viel schlimmer finde ich die überall immer öfter auftretende Sexualisierung im Alltag. Poster mit fast nackten Frauen und Männern überall in der Stadt, jede Serie und jeder Film setzt auf einen unnötigen Grad an Nacktheit, Videospiele und Anime-Serien mit übergroßen Titten, zuviel Nacktheit und oft sogar verstörend "niedlicher" Ausprägung (hat z.T. fast schon was von Pädophilie)... und das wird alles aktiv beworben, und nicht erst nach 22 Uhr.
Sowas finde ich deutlich schlimmer, da man das nicht einfach ignorieren oder wegklicken kann. Sowas und die ganzen dummen Casting-Shows heutzutage. Dagegen sind Pornoseiten sowieso harmlos.
[re:1] feinstein am 18.07. 12:13
+ -
@eN-t: Ich sehe das ziemlich ähnlich. Mir stößt die Werbung von Amorelie sauer auf, die fast zu jeder Tages- oder Nachtzeit kommt.
Aber die Sexualisierung in der Gesellschaft geht ja noch weiter: Das Thema Sex ist ständig in den Schlagzeilen. Sei es Homo-Ehe, Transfender-Toiletten, Sexuelle Übergriffe auf Volksfesten. Man hat den Eindruck es geht in dieser Gesellschaft nur noch um Sex.
Dass dann Kinder und Jugendliche nach Sex suchen, wenn sie es 24/7 um die Ohren haben, halte ich für recht wahrscheinlich und eigentlich darf man sich darüber nicht wunden, wenn sie ständig überall halbnackte Frauen und Männer sehen.
Es ist also etwas bigott. Wir Erwachsene wollen unsere Sexualität möglichst unbeschränkt zu jeder Tages- oder Nachtzeit ausleben. Aber wir wollen, dass unsere Kinder davon irgendwie nichts mitbekommen. (Und dass obwohl es bereits Stimmen gab, die das Schauen von Pornos im Aufklärungsunterricht forderten).
Also irgendwie total schwachsinnsverdreht.
[o8] merovinger am 17.07. 17:17
+1 -
Früher hat man die Pornos aufm Schulhof getauscht, es wird nichts ändern, außer dass die Jugend sich wieder andere quellen sucht.
[o9] Leedur am 17.07. 18:25
+ -1
gut das die briten sich mit ihrer prüderie weit aus dem bereich der eu-gesetzesgebung entfernt haben :-)
[10] Haggi20 am 18.07. 02:26
+1 -
So möchte man also in GB die Verbreitung von Kreditkarten erhöhen. Und den Banken noch das eine oder andere Pfund in den Arsch blasen.
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