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Apple: Endlich auch mit PayPal in AppStore, iTunes & Co. bezahlen

Von Christian Kahle am 12.07.2017 10:46 Uhr
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Für die Nutzer der verschiedenen Vetriebsplattformen Apples wird die Abwicklung von Transaktionen jetzt wesentlich einfacher. Diesen steht jetzt die seit Jahren gewünschte Option zur Verfügung, Einkäufe auch per PayPal bezahlen zu können, was für viele die einzige sinnvolle Variante darstellen dürfte.

Ob es nun um den Kauf von Apps, Musik oder Filmen ging, hatten insbesondere hierzulande Anwender immer wieder das Problem, dass sie nicht so einfach bezahlen konnten. Denn von Beginn an lautet der Standard schlicht: Kreditkarte. Solche sind hierzulande aber vergleichsweise wenig verbreitet. Wer Glück hatte, konnte auch per Mobilfunkrechnung zahlen. In vielen Fällen blieb die einzige Option aber der Kauf von Guthabenkarten und die Eingabe der freigerubbelten Codes.

Durch die Integration von PayPal ändert sich dies nun. Insbesondere unter den deutschen Internet-Nutzern dürfte es inzwischen wesentlich mehr Leute geben, die PayPal mit ihrem Bankkonto verbunden haben und so bereits viele Transaktionen abwickeln als Besitzer von klassischen Kreditkarten.

PayPal im AppStore

Alles bequem kaufen

Um auf die PayPal-Zahlung umzustellen, muss man auf iOS-Geräten im App Store, bei Apple Music, iTunes oder iBooks in die eigenen Account-Einstellungen gehen und dort die Optionen für die Zahlungsdaten öffnen. Auf Macs und Windows-PCs funktioniert die Umstellung entsprechend über iTunes. Mac-Nutzer können im MacOS-AppStore die Änderung selbst noch nicht vornehmen, sie wird allerdings nach der Umstellung in iTunes erkannt.

Die Neuerung haben Apple und PayPal jetzt gemeinsam in zwölf Ländern eingeführt. Lange sah es nicht so aus, als ob die Zahlungsoption je Realität werden könnte - denn Apple versucht mit seinem eigenen Payment-Dienst immerhin einen Konkurrenten zu PayPal zu etablieren. Bei PayPal sieht man diesen Dienst allerdings nicht als nennenswerten Wettbewerber an, weil dieser letztlich doch nur auf eine Plattform begrenzt ist und damit kaum eine Größe erreichen dürfte, die für den Marktführer zum Problem wird.

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