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Tambour Horizon: Louis Vuitton Smartwatch ab 2300€ vorgestellt

Von John Woll am 11.07.2017 19:35 Uhr
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Immer mehr Hersteller ziehen sich aus dem schwachen Smartwatch-Markt zurück, Louis Vuitton glaubt aber offenbar, im Luxus-Segment Punkten zu können. Mit der Tambour Horizon können gut betuchte Kunden ab sofort eine Android-Smartwatch erwerben.

Smartwatch als Luxusobjekt

Uhren gelten seit jeher als eines der Luxus-Objekte, doch bei Smartwatches sorgt unter anderem die schnell veraltete Technik dafür, dass diese weit weniger als zeitloses Objekt betrachtet werden können. Wie Apple mit seiner Apple Watch Edition zeigt, scheint es trotzdem einen gesunden Markt für Smartwatches im Luxus-Segment zu geben. So denkt offenbar auch das renommierte Modehaus Louis Vuitton und hat deshalb jetzt eine Android-Smartwatch auf den Markt gebracht.

Louis Vuitton Tambour Horizon


Louis Vuitton Tambour Horizon

Schon vor 15 Jahren hatte Louis Vuitton unter dem Namen "Tambour" eine Luxus-Uhren-Linie gestartet. Mit der Tambour Horizon wird dieses Angebot jetzt erstmals um eine Uhr mit schlauem Kern erweitert, die mit einem Preisschild von 2300 Euro bis 2800 Euro zu den günstigsten Angeboten in der Uhrenkollektion des Konzerns zählen. Wie der CEO Michael Burke im Interview mit der New York Times betont, war für den Konzern vor allem die Ästhetik der Uhr "nicht verhandelbar". Man wolle gegen die Tatsache antreten, dass es im Bezug auf Smartwatches "da draußen viel Hässliches gibt".


Die Tambour Horizon soll hier mit einem Gehäuse aus der Schweiz und einem Innenleben, das mit Google und Qualcomm entwickelt wurde, auf Kundenfang gegen. Neben der Wahl zwischen poliertem und gebürstetem Stahl sowie einer schwarzen Variante können sich Kunden zwischen jeweils 30 Armbändern für Frauen und Männer entscheiden. Die Uhr wird von einem Snapdragon Wear 2100 Prozessor angetrieben und läuft mit Android Wear 2.0.

Nur der Einstieg in die Tech-Welt

Ob die Tambour Horizon für Louis Vuitton zum Erfolg wird, muss sich natürlich erst noch zeigen. Laut Burke will man mit der Smartwatch nur den Anfang machen, um die Design-Expertise des Unternehmens zu nutzen, um Technologie mit den eigenen Produkten zusammenzubringen. "Das Internet der Dinge wird nur größer werden, man kann an der Seitenlinie sitzen und zuschauen, oder eintauchen und teilhaben und versuchen, mitzubestimmen, wohin sich die Dinge entwickeln. Wir tauchen ein", so Burke.
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