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Bing mit überraschend guten Werten, Windows 10-Integration hilft

Von Witold Pryjda am 04.07.2017 16:55 Uhr
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Die Suchmaschine Bing ist und bleibt hinter Google der ewige Herausforderer in diesem Geschäft, Microsoft gibt aber nicht auf, sie etablieren zu wollen. Und die Beharrlichkeit des Redmonder Konzerns zahlt sich wohl auch aus, denn der Microsoft-Dienst ist erfolgreicher als sein Ruf.

Microsoft hat auf Twitter aktuelle Zahlen zu Bing veröffentlicht und diese zeigen, dass die Suchmaschine sich besser schlägt als man meinen könnte. Die von den Redmondern veröffentlichten Zahlen basieren hauptsächlich auf dem Marktforschungsinstitut Comscore und demnach kommt Bing weltweit auf zwölf Milliarden monatliche Suchanfragen, was einen Marktanteil von neun Prozent ergibt (via MSPowerUser).

Interessant ist vor allem der Blick auf die detaillierten Ergebnisse: Denn in den USA hat Bing einen Marktanteil von überraschend hohen 33 Prozent, verantwortlich dafür waren fünf Milliarden monatliche Suchen, der Erfassungszeitraum war der März dieses Jahres.

Bing: Marktanteile im März 2017

Die besten Ergebnisse erreicht Bing traditionell in englischsprachigen Ländern, das zeigen auch die neuesten Zahlen: In Großbritannien kommt Bing auf einen Anteil von 26 Prozent, in Kanada sind es 17 Prozent und in Australien zwölf Prozent. Doch auch in einigen nicht-englischen Ländern schlägt sich Bing überdurchschnittlich gut, in Taiwan erreichte die Microsoft-Suchmaschine 24 Prozent, 19 Prozent waren es in Hongkong und ebenso viele in Frankreich.

Zwölf Prozent in DACH

Der deutschsprachige Bereich liegt etwas über dem Schnitt, in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden jeweils zwölf Prozent erreicht, das sind durchaus beachtliche Werte. Alle hier genannten Zahlen gelten für Desktop-Suchen, würde man Mobile miteinbeziehen, dann wären sie wohlgemerkt nicht ansatzweise so beeindruckend.

Grund für die positive Entwicklung von Bing ist sicherlich die Integration der Suche in Windows 10, auch von der LinkedIn-Übernahme erhofft sich Microsoft einen weiteren positiven Effekt, immerhin hat das Job-Netzwerk 500 Millionen Mitglieder.
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