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Nintendo äußert sich zur Backup-Problematik der Switch

Von Nadine Juliana Dressler am 17.06.2017 16:22 Uhr
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Nintendos US-Chef Reggie Fils-Aime hat sich im Rahmen eines Interviews auf der Spielemesse E3 zur Backup-Problematik der Nintendo Switch geäußert. Nutzer ärgern sich darüber, dass man die Spielstände nur auf seiner Konsole selbst abspeichern kann. Beim Verlust des Geräts wären so auch die Spielstände unwiderbringlich weg.

Reggie Fils-Aime, Chef von Nintendo of America, hat sich dazu zwar jetzt nur am Rande geäußert und schnell das Thema gewechselt, aber nun doch noch einmal in aller Öffentlichkeit bestätigt, dass Nintendo das Problem des fehlenden Switch-Backups natürlich auch erkannt habe. Laut einem Bericht der Spiele-Newsseite Kotaku konnte er nichts zu Plänen sagen, ob Nintendo an einer Lösung arbeitet. Er unterstrich aber, dass der Konzern das Feedback seiner Switch-Kunden gehört habe.

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Verlust ist Verlust

Für die weltweit im März gestartete Spiele-Konsole hat Nintendo keine eigene Möglichkeit geschaffen, Nutzerdaten als Backup zu speichern, außer auf dem Gerät selbst.

Es gibt also weder ein Cloud-Backup noch die Möglichkeit, zum Beispiel die Spielstände auf einer externen Speicherkarte abzulegen. Nintendo hat das sogar bisher kategorisch ausgeschlossen. Nur das Abspeichern auf der internen Festplatte der Switch ist angedacht.

Probleme vorhersehbar

Sollte man also aus irgendeinem Grund den Zugang zu seiner Konsole verlieren, sei es sie wird gestohlen oder ist defekt, hat man ebenfalls alle mit der Switch erspielten Scores wieder verloren. Probleme und Ärger sind also vorhersehbar.

Keine Lösung in Sicht

In den ersten Reviews zur Konsole hieß es sogar, es sei von Nintendo ein unverzeihlicher Fehler und eine Sünde gegenüber seinen Nutzern, nicht an eine Backup-Funktion gedacht zu haben. Schnell wurde klar, dass es sich dabei nicht um einen Fehler handelte, sondern dass das Unternehmen es schlichtweg für unnötig hielt. Auch drei Monate nach dem Verkaufsstart ist man da nicht weitergekommen. Wie der US-Chef jetzt noch einmal bestätigte, dürfen die Nutzer wohl kaum auf eine anstehende Lösung per Firmware-Update hoffen.

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