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Bericht: Microsoft soll eigene Cortana-Hardware mit Display planen

Von Roland Quandt am 12.05.2017 12:05 Uhr
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Microsoft hat auf der Build 2017 angekündigt, dass man mit HP und Intel bereits zwei namhafte Partner gefunden hat, die an eigenen Lösungen für Cortana-basierte Netzwerk-Lautsprecher arbeiten. Jetzt deutet sich an, dass auch Microsoft selbst ein ähnliches Produkt auf den Markt bringen könnte.

Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, soll der Chef des dort ansässigen Vertragsfertigers Compal, Ray Chen, bei einem Gespräch mit Investoren erklärt haben, sein Unternehmen habe kürzlich Aufträge für die Produktion eines Geräts mit integrierter Spracherkennung von einem amerikanischen Unternehmen erhalten.

Amazon Echo Speaker


Amazon Echo Speaker

Marktbeobachter vermuten, dass es sich dabei im Microsoft handelt, wobei anzumerken ist, dass Compal traditionell auch für diverse andere Marken produziert und der angesprochene US-Kunde auch einfach Amazon sein könnte. Genauer gesagt hatte Compal in der Vergangenheit mehrfach Amazons Kindle-Tablets gefertigt.

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Siehe auch: Windows 10: Intel, HP & Co arbeiten an eigenen Cortana-Lautsprechern

Chen erklärte weiter, dass das in Auftrag gegebene Produkt mit einem Display und einer Kamera ausgerüstet sei - wie es auch beim kürzlich vorgestellten Amazon Echo Show der Fall ist. Kurz vor der aktuelle stattfindenden Entwicklerkonferenz Build 2017 waren am Launch-Tag des Echo Show allerdings auch diverse Konzept-Bilder aufgetaucht, die Microsofts HomeHub zeigen.

Mit diesem Windows-10-Aufsatz will Microsoft angeblich gegen Produkte wie Echo und Google Home antreten und dabei auf Geräte setzen, die neben der Integration eines Sprachassistenten auch über Displays und Kameras für Videogespräche verfügen und somit ebenfalls der Beschreibung des Compal-Managers entsprechen würden.

Das fertige Produkt soll im dritten oder vierten Quartal unter einer bekannten Marke in den Handel kommen und dann unter anderem Sprach- und Gesichtserkennung sowie Cortana-Integration mitbringen. Wie belastbar diese Informationen sind und ob es tatsächlich Microsoft ist, dessen Smart-Device da bei Compal geordert wurde, ist aktuell noch vollkommen unklar.
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