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Microsoft: USB Type-C verursacht einfach viel zu viel Chaos

Von Christian Kahle am 10.05.2017 10:42 Uhr
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Seit der Veröffentlichung des Surface-Laptops laufen die Diskussionen, warum Microsoft in den neuen Notebooks keinen einzigen USB Type-C-Port verbaut hat. Immerhin sind diese immer stärker auf dem Vormarsch. Daher erklärte man nun noch einmal genauer, was das Unternehmen dazu bewogen hat.

Und ein wesentlicher Grund ist das Chaos, das mit dem neuen Anschluss verbunden ist und letztlich an dieser Stelle auf Microsoft zurückfallen könnte. Denn USB Type-C ist letztlich ja nur das Steckerformat. Welcher Standard auf diesem dann zum Einsatz kommt, ist höchst unterschiedlich. So nehmen viele Nutzer der Einfachheit halber an, Type-C sei quasi immer mit USB 3.1 verbunden, dem ist aber keineswegs so.


Oft genug verwenden Hersteller von Geräten oder Kabeln schlicht das neue Format, setzen auf diesem dann aber einen alten USB-Standard um. "Was dann bei USB-C passiert ist, dass die Kabel alle gleich aussehen, aber völlig andere Möglichkeiten bieten. Selbst wenn man das weiß, ist das verwirrend", erklärte Pete Kyriacou, der für die Entwicklung der neuen Microsoft-Notebooks verantwortlich war, gegenüber dem US-Magazin The Verge.

Microsoft: Herstellung und Entwicklung der Surface-Produkte

Ein Kabel, viele Möglichkeiten

So würden manche Kabel 3 Ampere unterstützen, andere 5 Ampere, auf einigen läuft hingegen Thunderbolt, auf anderen wiederum nicht. Und letztlich kann es passieren, dass Anwender versuchen, ihren Surface-Laptop mit einem völlig unzureichenden USB-C-Netzteil aufzuladen. Wenn das Notebook dann plötzlich keinen Strom mehr hat, "werden sie nicht das Netzteil verantwortlich machen. Sie schauen dann zu uns", so Kyriacou.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen gehen die Anwender im Grunde zu Recht davon aus, dass man letztlich im Wesentlichen das gleiche Ergebnis bekommt, wenn das Kabel in die Buchse hineinpasst. Das ist aber bei USB Type-C eben nicht der Fall. Daher habe man sich bei Microsoft entschlossen, lieber auf die neueste Entwicklung zu verzichten und den neuen Stecker dann einzusetzen, wenn er quasi komplett im Mainstream angekommen ist.

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