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Ende von Amazon Underground: Store für Android verschwindet in Kürze

Von Nadine Juliana Dressler am 29.04.2017 19:11 Uhr
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Amazon hat überraschend die Einstellung der Amazon Underground Apps angekündigt. Mit dem Underground-Angebot bot der Konzern normalerweise kostenpflichtige Apps für Android und Fire Tablets für die Nutzer kostenlos an, die Entwickler erhielten dafür von Amazon Geld.

Nun soll damit Schluss sein. Ab Ende Mai werden keine neuen Apps zu dem Angebot hinzukommen, lässt Amazon nun mitteilen. Bis zum 31. Mai können interessierte Entwickler ihre Apps aber noch zur Aufnahme in den Store anbieten. Das ist jedoch nicht das Ende. Amazon stellt das Angebot nach und nach ein. Es wird allerdings für einige Nutzer eine großzügige Übergangsfrist geben - der Underground Store soll nämlich für die eigenen Fire-Tablet-Kunden selbst erst im Jahr 2019 verschwinden. Nutzer, die auf Amazon Underground von ihrem Android-Smartphone oder Tablet zugreifen, bekommen da deutlich früher Einschränkungen. Schon ab Sommer 2017 - ein genaues Datum nannte man bislang nicht - wird der Zugang zu dem Underground Apps-Bereich im Amazon Store für Android-Geräte beendet.

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Sommer 2017 aus für Android App Store

Ab Sommer wird man auf Android-Geräten nach den aktuellen Plänen somit keine neuen Apps mehr installieren können. Apps, die einmal installiert waren, werden aber weiterhin nutzbar sein.

Gratis Apps

Vor rund zwei Jahren hatte der Online-Riese das zuvor sporadisch angebotene Gratis-App-Programm mit der "Gratis-App-des-Tages" zusammengelegt und neu gestartet. Über 800.000 Apps und Spiele in 236 Ländern umfasste das Angebot. Wie rege Underground von den Anwendern genutzt wurde, ist aber nicht bekannt.

Gescheitert ohne offizielle Gründe

Für Amazon dürfte ein Grund für die Beendigung das damals gewählte Bezahlmodell für Ausgleichzahlungen an die Entwickler gewesen sein. Für Amazon war es sicherlich eine recht teure Werbung, für die Entwickler kein wirklich einträgliches Geschäft. Amazon bezahlte die Entwickler nach Nutzungsdauer der Apps, mit 0,2 Cent die Minute, so ähnlich wie man es mit Autoren in den Lese-Flatrates macht. Attraktiv ist es damit nur für solche Entwickler, die Apps anbieten mit denen man viel Zeit verbringt.

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