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O2 kündigt Altkunden: Das endgültige Aus der 50-GB-Flat von Base Go

Von Tobias Rduch am 28.04.2017 20:11 Uhr
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Nach der Übernahme des Mobilfunkkonzerns E-Plus durch die Telefonica o2 wurden ziemlich schnell sehr viele Marken gestrichen. Auch den Kunden des Anbieters Base scheint es so zu gehen: Der Provider O2 möchte nun laufende Tarife kündigen und ersatzlos einstellen.

Das schreit erneut nach Ärger: Vor der großen Übernahme wurde unter der Marke Base Go das sogenannte "Urlaubspaket" angeboten, mit welchem eine Option namens "Internet Paket Plus" gebucht werden konnte. Dem Nutzer wurde ein Datenvolumen von 50 Gigabyte pro Monat zu einem Preis von lediglich 10 Euro zur Verfügung gestellt.

Aktuell werden SMS-Nachrichten an die Nutzer versendet. Diese weisen auf die jetzt offenbar endgültige Einstellung der Option zum 1. Juni 2017 hin. Die Leistungen sollen anscheinend überhaupt nicht mehr angeboten werden. Weitere Informationen von offizieller Seite gibt es momentan noch nicht. Ob sich o2 zu diesem Schritt äußern wird, bleibt ebenfalls unklar.

Base

Konditionen sollten sich nicht ändern

Ursprünglich sollte das Paket ausschließlich als Testballon dienen und in drei Städten angeboten werden. Besonders interessant zeigte sich der Tarif, als mit der von E-Plus immer weiter verlängerten Highspeed-für-Jedermann-Aktion die volle LTE-Geschwindigkeit genutzt werden konnte. Doch dann hat o2 versucht, den Stecker zu ziehen: Im November des letzten Jahres wurden alle Base-Go-Pakete auf das eigene Tarifsystem des Providers migriert.

Aus einer Nachricht an die Kunden ging damals zwar hervor, dass sich die Kondition überhaupt nicht ändern sollten, allerdings war dies nicht der Fall. Die Optionen konnten einfach gar nicht mehr gebucht werden. Darüber hinaus hatte der Provider mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Kurze Zeit später wurden auf Anfrage 500 Megabyte große Datensnacks an die Kunden verteilt, die sich auch mehrfach in einem Monat buchen ließen.


Gratis surfen - und das unbegrenzt

Einige Kunden konnten sich zunächst über den Zeitraum der Unklarheit freuen: Einem Teil der SIM-Karten ist es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch möglich, unbegrenzt Daten über das Mobilfunk-Netzwerk zu übertragen. Damals wurde, um die auftretenden Probleme und Kundenbeschwerden vorübergehend zu beseitigen, die volumenbasierte Abrechnung der Tarife (Data-by-call) auf null Cent pro Megabyte gesetzt, sodass dies einer theoretisch unbegrenzten Internetflatrate entspricht. Doch auch für diese Kunden scheint ab Anfang Juni erstmal Schluss zu sein.
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