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Schwer zu reparieren: So sieht das Innenleben des Galaxy S8 aus

Von John Woll am 19.04.2017 10:53 Uhr
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4 von 10 Punkten: Mit dieser abschließenden Wertung bescheinigen die professionellen Hardware-Zerleger von iFixit den neuen Samsung Flaggschiffen Galaxy S8 und Galaxy S8+ keine gute Reparierbarkeit. So sieht das Innere der frischen Topmodelle aus.

Top Design, schlecht zu reparieren

Schon seit gestern halten erste Vorbesteller das Galaxy S8 in den Händen, auf WinFuture findet ihr außerdem seit dem gestrigen Tag ein erstes ausführliches Hands-on, das das neue Spitzenmodell von Samsung von allen Seiten beleuchtet. Zeitgleich mit den ersten Reviews haben auch die Experten von iFixit mal wieder Hand an das Gerät gelegt, um genau zu überprüfen, wie es um Aufbau und Reparierbarkeit bestellt ist. Samsung macht es bei seinem neuen Spitzenmodell zwar etwas besser als beim Vorgänger Galaxy S7 - dieser hatte 3 von 10 Punkten erhalten. Mit 4 von 10 Punkten bleibt das Samsung Galaxy S8 aber schwer zu reparieren.

Galaxy S8: iFixit Teardown

Wie iFixit beschreibt, führt das Design mit Glas auf Voder- und Rückseite dazu, dass schon das Öffnen des Gehäuses nicht ohne großen Aufwand möglich ist. Da Samsung hier viel Klebstoff verwendet, um die Komponenten miteinander zu verbinden, muss dieser bei einer Reparatur natürlich ersetzt werden. Nach dem Öffnen zeigt sich, dass Samsung den Fingerabdrucksensor als modulares Bauteil mit der Rückseite verbindet - das erleichtert bei Defekt den Austausch deutlich.

Galaxy S8: iFixit Teardown

Akku erinnert ans Note 7

Beim fest verbauten Akku setzt Samsung beim S8 und S8+ laut iFixit dann wiederum darauf, diesen mit einer großen Portion Kleber im Gehäuse zu befestigen. "Auch wenn die Batterie vollständig entfernt wurde, will der Kleber nicht loslassen", so die Reparatur-Experten. Darüber hinaus fällt hier noch ein weiteres Detail ins Auge: Demnach setzt Samsung auf ein Design, das dem des wegen Batterieproblemen zurückgezogenen Note 7 sehr ähnelt. Die im Vergleich mit dem Vorgänger nicht gestiegene Kapazität spricht aber dafür, dass Samsung hier vermeidet, weitere Grenzen auszuloten.

Das Fazit von iFixit: Die Tester haben durchaus Lob für den Aufbau des S8 und S8+ übrig, da "viele Bauteile modular sind und unabhängig voneinander ausgetauscht werden können". Der reichhaltige Einsatz von Kleber macht es aber "unnötig schwer" das Glas auf Front- und Rückseite zu entfernen sowie den Akku auszutauschen. Ein weiteres Problem: "Wegen des geschwungenen Bildschirms ist es extrem schwer das Frontglas auszutauschen, ohne das Display zu zerstören", so iFixit.
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