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Achtung: Betrüger versendet Phishing-SMS im Namen von GMX

Von Nadine Juliana Dressler am 12.04.2017 21:42 Uhr
Eine Phishing-Welle per SMS hat es derzeit auf GMX-Nutzer abgesehen. Die Betrüger versenden dabei aufreisserische Kurzmeldungen, die den Nutzer dazu bringen sollen, sich über eine gefälschte GMX-Login-Seite anzumelden.

Das Portal Onlinewarnungen.de, eine Initiative des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, hat die entsprechenden Kurzmeldungen gesammelt und mahnt jetzt zur Vorsicht. SMS mit den verschiedensten Inhalten, die alle nur das Ziel haben den Nutzer auf eine gefälschte Login-Seite zu locken um dann dort seine Daten abzugreifen, nehmen derzeit massiv zu. Dem Portal liegen zahlreiche Beschwerden vor.

Onlinewarnungen.de

Erkennbar, aber man spielt mit der Angst

Es geht dabei vom Wortlaut im Grunde um mögliche Vorkommnisse, wie zum Beispiel der Warnung vor einem möglichen unbefugten Zugriff. Oder um angeblich gesperrte Free-Mail-Accounts, Kündigungen der Accounts und so weiter. Alle haben aber einen gleichen Nenner, sie strotzen im Grunde nur so vor Tipp- und Rechtschreibfehlern, kuriosen Formulierungen und nennen dazu noch eine Login-Seite, die laut der URL offensichtlich nichts mit GMX zu tun hat:

"Ihr Konto wurde im Prufungsprozess nicht freigegeben, Um die Aussetzung zu vermeiden melden Sie sich bitte bei Ihrem Konto an: http://anmelden.gmx-dc.com/"

Die Webseite selbst soll aber recht gut gefälscht sein, sodass der Betrug auf den ersten Blick nicht unbedingt jedermann auffällt.

Obendrein gibt es Malware

Neben diesen SMS die zum Login aufrufen, werden zudem auch Nachrichten verschickt, die Malware für Android-Smartphones verteilen. Daher sollten Nutzer ganz besonders aufmerksam sein, wenn sie eine dubiose GMX-SMS erhalten und keinesfalls Links anklicken oder Anhänge öffnen. Onlinewarnungen.de empfiehlt den GMX-Nutzern, unbedingt die Zwei-Faktor- Authentifizierung für das Email-Konto zu aktivieren. Sollte man sich nicht sicher sein, ob eine empfangene SMS von dem angeblichen Absender stammt und ob der Inhalt vielleicht einen ernsten Hintergrund hat, sollte die Webseite über die manuelle Eingabe der URL besucht werden.

Betroffenen rät das Portal zudem, schnell ihre Zugangsdaten zu ändern und sich mit GMX in Verbindung zu setzen. Außerdem bittet Onlinewarnungen.de um die Weiterleitung verdächtiger Kurzmeldungen an kontakt@onlinewarnungen.de oder per WhatsApp an 03514990400, um Betrugsfälle schneller aufdecken zu können.

Siehe auch: 2TB-USB-Stick für 50 Euro: Verbraucherschutz warnt vor Betrugsmasche
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