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Candy Crush Saga kommt als interaktive Gameshow ins Fernsehen

Von Witold Pryjda am 20.03.2017 12:47 Uhr
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In Zeiten, in denen Stoffe wie Angry Birds und Tetris verfilmt werden und sogar ein Emoji-Streifen vorbereitet wurde, wundert uns ja gar nichts mehr. Auch nicht die Nachricht, dass Candy Crush Saga zur TV-Game­show werden soll. Ob es sich hier um mehr handelt als um eine Wiederverwertung des Namens, darf man bezweifeln.

Echte Gamer verachten sie zwar und dennoch kann man sie immer wieder und immer noch an der Bushaltestelle und in der Bahn sehen: die vielen Nutzer, die bunte Bonbons auf dem Bildschirm ihres Smartphones verschieben. Das mobile Spiel ist auch im fünften Jahr nach seiner Veröffentlichung ein Dauerbrenner, der nicht verschwinden will. Candy Crush ist also noch immer nicht ausgelutscht, meinen jedenfalls laut TechCrunch die Pro­gramm­ver­ant­wort­lichen des US-Senders CBS.

Denn dort hat man eine auf Candy Crush basierende bzw. entsprechend betitelte TV-Sendung in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um eine Game- bzw. Quizshow, dem Bericht zufolge hat das US-Network aber bisher nur wenige Details dazu preisgegeben. Die Show soll aber viele für dieses Genre klassische Elemente bieten, darunter natürlich Kandidaten, Preise und eine riesige interaktive Anzeige.


Zweierteams

Der Sender hat bekannt gegeben, dass in der Show zwei oder mehrere Zweierteams gegeneinander spielen werden, sie sollen "ihren Verstand und ihre Agilität" unter Beweis stellen. Das soll auf einem "enormen interaktiven Spielbrett, das Next-Generation-Technologie bietet" passieren. Was man sich darunter vorstellen kann und muss, ist derzeit unklar.

Derzeit ist die Spielshow nur für die USA angekündigt worden, es gibt aber bereits einen internationalen Distributor (Lionsgate), der sich für den weltweiten Verkauf der Sendung verantwortlich zeichnet. TechCrunch merkt an, dass Candy Crush immer noch beliebt ist, aber von der Popularität früherer Tage mittlerweile einigermaßen weit entfernt ist. Da verwundert es nicht, dass sich Entwickler King und Besitzer Activision nach neuen Einnahmequellen umsehen.
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