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Windows 10 Preview Build 15060: Creators Update geht in den Endspurt

Von Witold Pryjda am 17.03.2017 09:14 Uhr
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Die Veröffentlichung des Creators Updates für Windows 10 rückt immer näher und auch kurz vor der Freigabe gibt es noch den einen oder anderen Build für Windows Insider im Fast Ring. Erwartungsgemäß sind die Features, die man hervorheben kann, rar gesät, wenn überhaupt vorhanden. Denn natürlich steht kurz vor Release Bugfixing im Vordergrund.

Der Insider Preview-Build mit der Versionsnummer 15060 wurde wie üblich per Blogbeitrag von Insider-Chefin Dona Sarkar vorgestellt. Dieses Mal geht es aber ohne Umschweife zur Liste der "anderen", also kleineren Veränderungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen.

Wie erwähnt sind einen knappen Monat vor der erwarteten Freigabe auch keine echten funktionellen Neuerungen zu erwarten, für die Redmonder geht es inzwischen nur noch um Feinschliff.

Bugfixes

Behoben wurde ein Problem, bei dem das Icon für die Einstellungen nicht korrekt in der Taskleiste angezeigt wurde, ein ähnlicher Fehler mit dem Settings-Symbol im Startmenü (nach dem ersten Anklicken wurde es grau) wurde ebenfalls gefixt.

Außerdem sollten Surface Pro 3 und Surface 3 nicht länger Probleme beim Aktualisieren auf neue Builds haben, wenn eine SD-Karte eingeschoben ist, Voraussetzung sind hier die aktuellsten Treiber und Firmware-Updates. Behoben wurde zudem ein Absturzverhalten bei taskhost.exe, dazu kam es beim Drücken der Tab-Taste und gleichzeitiger schneller Texteingabe in UWP-Apps.

Windows 10 Creators Update: Das sind die spannendsten Features
Schließlich lässt sich Microsoft Edge nach einem Absturz nun sofort wieder starten, zuvor verhinderten noch im Hintergrund laufende Instanzen für einige Minuten einen Neustart. Dazu wurden Probleme mit den über F12 erreichbaren Entwickler-Tools gelöst.

Bekannte Probleme

Derzeit lassen sich bei Build 15060 keine neuen Sprachpakete herunterladen, bereits installierte sollten problemlos funktionieren. Wer beim Reboot bei der Installation den Fehlercode 8024a112 erhält, der sollte manuell noch einmal neustarten. Sollte der PC den Anschein machen, dass er festhängt, dann sollte er aus- und angeschaltet werden, woraufhin die Installation fortgesetzt wird.

Einige Insider klagen über einen Fehler bzw. eine Meldung, wonach einige Updates nicht installiert werden können. Laut Microsoft kann man in diesem Fall versuchen, folgenden Registry-Key zu löschen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\Auto Update\RequestedAppCategories\8b24b027-1dee-babb-9a95-3517dfb9c552

Schließlich kommt es bei einigen Spielen und Anwendungen zu Abstürzen, das liegt an einer Fehlkonfiguration in Werbe-IDs, dieser Fehler "stammt" aus dem vorhergegangenen Insider-Build. Auch hier kann man manuell eingreifen und den Registry-Key HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\AdvertisingInfo löschen. Ein erforderlicher Neustart nach einem Update wird eventuell nicht angezeigt und beim Gaming-Streaming kann es zu Anzeigefehlern kommen.

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