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Nintendo Switch bricht für den Hersteller alle früheren Verkaufsrekorde

Von Witold Pryjda am 07.03.2017 08:53 Uhr
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Derzeit ist es alles andere als einfach, eine Nintendo Switch zu bekommen, die Konsole ist fast überall ausverkauft. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern ist auf der ganzen Welt der Fall. Für den japanischen Hersteller ist der Konsolenstart ein Riesenerfolg, das kann man nach nur wenigen Tagen Verfügbarkeit schon sagen.

Der Hype rund um Nintendos Switch-Konsole ist seit Tagen und Wochen riesig, das schlägt sich auch auf die Verkäufe nieder. Wie Engadget unter Berufung auf zwei Tweets von New York Times-Reporter Nick Wingfield schreibt, hat Switch alle Nintendo-Rekorde in Bezug auf die Verkäufe im Zeitraum von zwei Tagen gebrochen, im Fall von Switch sind das also die Zahlen vom Freitag und Samstag, also dem unmittelbaren Launch-Fenster.

Wingfield hat diese Angaben aus einem Interview mit Reggie Fils-Aime, dem Präsidenten von Nintendo of America. Wohlgemerkt sind das die Zahlen aus Nord- und Südamerika, man kann aber annehmen, dass es in anderen Regionen ganz ähnlich aussieht.

Switch: Nintendos neue Konsole ist weltweit gestartet
Dazu kommt, dass The Legend of Zelda: Breath of the Wild das bestverkaufte Spiel in der Geschichte des Unternehmens ist. Das neueste Zelda, das allerdings auch das einzige echte bzw. "große" Spiel zum Start ist, konnte damit den bisherigen Spitzenreiter Super Mario 64 schlagen, zuvor hatte das Nintendo 64-Game diese Krone inne. Diese Statistik umfasst allerdings nur einzeln bzw. extra verkaufte Titel, nicht mitgezählt wurden beiliegende Games wie Wii Sports.

Weiter Weg bis zur Wii

Aus diesem Zwei-Tages-Fenster kann man sicherlich noch keine Rückschlüsse ziehen, ob Nintendo auf dem Weg ist, den Erfolg der Wii zu wiederholen. Denn die 2006 veröffentlichte Konsole ging mehr als 100 Millionen Mal über die Ladentische, das ist eine Zahl, an der sich auch Switch die sprichwörtlichen Zähne ausbeißen könnte. Viel wird davon abhängen, wie schnell Nintendo und Drittanbieter für ausreichend Spielenachschub sorgen können, das ist derzeit das größte Fragezeichen, das sich nach dem Start stellt.

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