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Nokia bestätigt: Carl Zeiss-Linsen und PureView werden nicht eingesetzt

Von Witold Pryjda am 06.03.2017 10:34 Uhr
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Auf dem Mobile World Congress vergangene Woche hat Nokia ein vielbeachtetes Comeback gefeiert bzw. fortgesetzt, man hat gleich drei Android-Smartphones sowie das neue Nokia 3310 gezeigt. Bei den Touchscreen-Geräten fragen sich viele auch, ob mit der Marke Nokia die Foto-Technologien früherer Tage zurückkehren. Die Antwort lautet allerdings: leider nein.

Carl Zeiss und PureView

Nokia ist zu Zeiten der Lumia-Modelle auch bzw. vor allem für seine ausgezeichneten Kameras bekannt gewesen. Mit Geräten wie dem Lumia 1020 und dem Nokia 808 PureView erwarb man sich seinerzeit einen Ruf als Spezialist für Fotografie. Das lag auch an den Optiken des deutschen Traditionsunternehmens Carl Zeiss.

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Im Zuge der Rückkehr des Markennamens Nokia haben so manche Nutzer natürlich gehofft, dass damit auch diese Foto-Ausrichtung ein Comeback feiert. Das wiederum hat dazu geführt, dass sich die Interessenten fragen, ob Nokia nach wie vor oder wieder PureView-Technologie und Carl Zeiss-Optiken verwendet.

Eine entsprechende Anfrage hat Nokia Mobile auf Twitter zunächst ausweichend beantwortet, man habe "viel in exzellente Imaging-Lösungen investiert", die Kameras hätten große Blenden und seien leistungsfähig. Doch das war nicht das, was der ursprüngliche Fragesteller wissen wollte und in weiterer Folge teilte Nokia mit, dass man nicht länger Zeiss-Technologie nutzt.

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Das "neue" Nokia ließ sich aber eine Hintertür offen und meinte, dass man gerade angefangen habe und im Verlauf dieses Jahres (nicht näher beschriebene) "Ankündigungen" machen werde.

PureView kann man dabei aber wohl kategorisch ausschließen, da diese Technologie mittlerweile Microsoft gehört. Der Name Nokia wurde hingegen an ein Unternehmen namens HMD Global lizenziert, dort sitzen zwar zahlreiche ehemalige Nokia- und Microsoft-Mitarbeiter, mit dem Redmonder Unternehmen hat man allerdings nichts mehr zu tun.

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