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Microsoft und Google haben Trump-Angelobung finanziell unterstützt

Von Witold Pryjda am 08.02.2017 16:37 Uhr
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Wasser predigen, Wein trinken? Diese Frage müssen sich derzeit u. a. die beiden IT-Riesen Google und Microsoft stellen. Denn die Unternehmen sowie auch andere, die sich jüngst klar gegen das Einwanderungsdekret von US-Präsident Donald Trump gestellt haben, spendeten noch zum Amtsantritt Geld und Dienstleistungen an diesen.

Vor einigen Tagen haben unzählige IT-Unternehmen einen so genannten Amicus Curiae-Brief im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit rund um das Einwanderungsdekret von Donald Trump unterzeichnet. Damit stellen sie sich explizit gegen das Weiße Haus. Wie das US-Magazin Politico berichtet, wollten sich zahlreiche Unterzeichner aber noch vor einigen Wochen mit Trump gutstellen.

Geld- und Sachspenden

Denn zur Amtseinführung Trumps haben die besagten Unternehmen Geld und technologische Leistungen gespendet. Microsoft soll dem für die Amtseinführung zuständigen Komitee 250.000 Dollar sowie Technik und andere Tools in noch einmal dieser Höhe gespendet haben.

Google hat für die Übertragung des Amtsantrittes "technologische Dienste" bereitgestellt, darunter im Zusammenhang mit einem YouTube-Livestream. Doch auch das Unternehmen aus Mountain View soll einen Geldbetrag in nicht näher bekannter Höhe an das Trump-Komitee überwiesen haben.

Ähnlich haben sich auch Amazon und Facebook verhalten, der Versandhändler hat technische Hilfestellung und Geld gegeben. Facebook hat als einziger Konzern seine Beteiligung an der Amtseinführung bestätigt. Man teilte gegenüber Politico mit, dass man "Event-Attraktionen" für die Party beigesteuert hat, darunter Fotokabinen für Instagram und ein "Mini-Oval Office".

Es ist nicht auszuschließen, dass zu den genannten Unternehmen noch weitere dazukommen werden, da das Veranstalter-Komitee seine Finanzen erst nach 90 Tagen nach dem Event offenlegen muss.

Siehe auch: Apple, Google, Microsoft und 94 andere Konzerne stellen sich gg. Trump
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