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Facebook zieht viel mehr Geld aus jedem der mehr werdenden Nutzer

Von Christian Kahle am 02.02.2017 12:09 Uhr
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Das Social Network Facebook steht kurz davor, die Marke von 2 Milliarden aktiven Nutzern zu knacken. Weiterhin schafft es das Unternehmen, die durchschnittlichen Einnahmen pro User zu steigern. Das Ergebnis sind nun Bilanzen, die alle Erwartungen deutlich übertreffen.

Für das zurückliegende vierte Quartal konnte der Konzern 1,86 Milliarden aktive Nutzer verzeichnen. Als solche werden jene definiert, die sich im laufenden Monat mindestens einmal auf der Plattform eingeloggt haben. Parallel dazu steigen die Werbeeinnahmen enorm an. In den USA und Kanada konnte der Umsatz pro User im letzten Jahr sogar von 13,54 auf 19,28 Dollar gesteigert werden. Nach oben ging es den Bilanzen zufolge aber auch in allen anderen Regionen, auch wenn die Ergebnisse dort noch auf deutlich niedrigerem Niveau liegen.

Insgesamt konnte das Unternehmen so nun einen Quartals-Umsatz in Höhe von 8,81 Milliarden Dollar ausweisen. Das sind satte 51 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem noch 5,84 Milliarden Dollar erreicht wurden. Die Prognosen lagen im Vorfeld bei Einnahmen von 8,51 Milliarden Dollar.


Das Social Network konnte dabei insbesondere die Werbung im Mobile-Segment weiter steigern. 84 Prozent der Einnahmen werden inzwischen über Zugriffe von Smartphones aus realisiert, vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 80 Prozent. Für den starken Ausbau der Umsätze war dabei unter anderem die zunehmende Konzentration auf Video-Anzeigen verantwortlich, die deutlich höhere Preise haben als herkömmliche Banner oder Textlinks.

Gewinn weit mehr als verdoppelt

Entsprechend stark schoss natürlich auch der Gewinn des Unternehmens nach oben. Ausgehend von den 1,56 Milliarden Dollar Nettoüberschuss im Vorjahresquartal bedeuten die nun ausgewiesenen 3,57 Milliarden Dollar einen Sprung um satte 128 Prozent. Den Angaben zufolge hätten die Erträge ohne einmalige Sonderausgaben sogar einen Wert von 4,15 Milliarden Dollar erreicht.

Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer bei Facebook, erklärt die Entwicklung damit, dass werbende Unternehmen immer stärker auf die mobilen Plattformen setzen, um in Kontakt zu potenziellen Kunden zu kommen. Und aufgrund der Reichweite und der umfassenden vorliegende Daten zur Zielgruppen-Ansprache ist Facebook dann natürlich die erste Adresse, um Kampagnen unterzubringen.

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