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PC-Markt: Europas Firmen steigen voll in Trend zum Notebook ein

Von Christian Kahle am 26.01.2017 11:51 Uhr
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In den aktuellen Daten zum europäischen PC-Markt zeigt sich, dass Trends aus dem Privatkunden-Segment jetzt auch klar im Unternehmensumfeld angekommen sind. Und das bedeutet in erster Linie, dass der klassische Desktop-PC noch weiter auf das Abstellgleis geschoben wird.

PC-Markt EMEA/16Q4

Im privaten Bereich entscheiden sich die Anwender schon seit einiger Zeit in erster Linie für die Anschaffung von Notebooks. Vor gut fünf Jahren haben die portablen Systeme hier höhere Absatzzahlen gebracht als der Desktop und ihre Position inzwischen immer weiter ausgebaut. Inzwischen ist der Trend auch klar im Business-Bereich angekommen. Das ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die User auch am Arbeitsplatz mit Geräten arbeiten wollen, an die sie gewöhnt sind. Aber auch das Arbeitsumfeld wandelt sich und flexible Notebooks passen in immer mehr Fällen eher zum Alltag in den Firmen als ein stationäres System.

Binnen des letzten Quartals sind die Verkaufszahlen von Desktop-PCs in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) laut aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens IDC so um weitere 6,9 Prozent gefallen. Steigende Absatzzahlen von Notebooks sorgten hingegen dafür, dass der Gesamtmarkt inzwischen fast wieder auf stabile Absatzzahlen kommt. Im Jahresvergleich gingen die Verkäufe nur noch leicht um 0,2 Prozent zurück.

Konsolidierung geht weiter

Bei den Privatkunden blieb das Wachstum des Notebook-Absatzes über die ganze Region hinweg stabil bei um die 3 Prozent. Unter dessen rüsteten die Unternehmen ihre Bestände an portablen Rechnern ordentlich auf und sorgten für einen Zuwachs von bis zu 10,1 Prozent in den westeuropäischen Ländern. Und in dieser Statistik sind die inzwischen ebenfalls oft gekauften Tablets mit Tastatur-Cover noch gar nicht enthalten.

Unter dessen geht die Konsolidierung des Marktes auch in Europa immer weiter. Die Anbieter, die es nicht in die Top 5 der größten Hersteller schaffen, tragen nicht einmal mehr zu einem Viertel zum Gesamtmarkt bei - ihr Anteil sank von 27,5 auf nun 23,2 Prozent.
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