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Das Jahr bringt erstmals mehr Apple- als Microsoft-basierte Geräte

Von Christian Kahle am 09.01.2017 14:27 Uhr
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Die veränderten Bedingungen im Technik-Markt werden in diesem Jahr wohl zu einer Randnotiz führen, die vor einigen Jahren so noch nicht absehbar war: Erstmals in diesem Jahrhundert werden 2017 wohl mehr neue Geräte verkauft, die zu Apples Plattform gehören als mit einem Microsoft-Betriebssystem.

Plattform-Verkäufe Apple vs. Microsoft

Eine solche Konstellation gab es im Grunde nur in der Frühzeit des PC-Zeitalters, als Apple bereits fleißig Hardware verkaufte und gerade erst die ersten Systeme mit MS-DOS in den Handel kamen. Kurz darauf wurde Microsoft aber zur dominierenden Kraft im Wettbewerb der Plattformen und gab diese Rolle zumindest im PC-Bereich nie mehr her.

Das genügt heute aber nicht mehr - und die Versuche, auch zu einer nennenswerten Kraft im Mobile-Segment zu werden, fruchteten nur in Teilen. Insbesondere bei Smartphones spielen die Redmonder im Grunde keine Rolle. Apple hingegen hat bei Smartphones eine große Erfolgsgeschichte hingelegt und die Marktforscher von Gartner sind laut einem Bericht der Computerworld der Ansicht, dass die kleine Schwächephase aus dem letzten Jahr nun wieder überwunden sein wird.

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Microsofts Plattform schwächelt

Rechnet man alle MacOS- und iOS-Geräte zusammen, kam Apple im vergangenen Jahr auf eine Gesamtzahl von 248 Millionen Verkäufen - das waren fast zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor, weil das iPhone schwächelte und Tablets und Computer ohnehin nicht gerade Verkaufsschlager waren. In diesem Jahr wird die Zahl laut den Marktforschern aber wohl wieder auf 268 Millionen Stück steigen. Und auch 2018 und 2019 sei mit einem weiteren Wachstum zu rechnen.

Dem standen im letzten Jahr noch 260 Millionen verkaufte Windows-Geräte gegenüber. Für 2017 liegt die Prognose hier aber nur noch bei 252 Millionen Stück. Und für die beiden darauffolgenden Jahre rechnet man bei Gartner mit einer Stagnation um diesen Wert herum. Sollte dies so kommen, zieht Apple in diesem Jahr also an Microsoft vorbei und kann diese Position in den folgenden Jahren sogar noch etwas verbessern.
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