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YouTube-Videos jetzt auch in HDR verfügbar

Von Tobias Rduch am 07.11.2016 20:31 Uhr
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YouTube unterstützt ab sofort nun auch HDR-Videos. Das gab der Mutterkonzern Google im offiziellen Blog seiner Videoplattform bekannt. Das für jeden nutzbare Feature soll auf unterstützten Geräten wesentlich mehr Details darstellen können und für klarere Bilder sorgen.

Ein weiterer großer Tag für Googles Videoplattform YouTube. Nach der überraschenden Einigung mit der Verwertungsgesellschaft GEMA in der vergangenen Woche (wir berichteten) kam heute eine weitere Ankündigung: Videos können ab sofort auch mit der sogenannten HDR-Technologie ausgestattet und abgespielt werden. Bei High Dynamic Range handelt es sich um ein Verfahren, mit welchem mehr Bildinformationen als gewohnt übermittelt werden können. Dies ergänzt ohnehin schon scharfes UHD-Material noch weiter: Es sollen, so YouTube, Details wahrgenommen werden, die ohne die entsprechenden Informationen im Verborgenen blieben. Eine Voraussetzung hierfür ist ein HDR-fähiges Abspielgerät, zum Beispiel ein moderner Monitor oder ein Smart TV.

Launch-Video: Die Welt in HDR
HDR verändert keineswegs die Pixelzahl - es werden lediglich mehr Informationen zu den einzelnen Pixeln übermittelt. Dazu zählen Werte wie Kontrast, Helligkeit und ein größerer Farbraum. Dies hat zur Folge, dass der Nutzer mehr Details wahrnehmen kann, besonders in dunkleren Bereichen des Bildes.

Erste Inhalte mit HDR bereits online

Um bereits zum Release des Features Inhalte in HDR zur Verfügung stellen zu können, hat die Videoplattform mit einigen YouTubern, unter anderem MysteryGuitarMan und Abandon Visuals kooperiert. Die Inhalte sind somit bereits aufrufbar.

Youtube HDR

Ebenso kann jeder Content-Creator Videos in HDR hochladen. Das Feature ist für alle ohne Einschränkungen nutzbar. Eine Voraussetzung zum Abspielen der entsprechenden Videos ist ein HDR-fähiges Gerät, zum Beispiel ein moderner Monitor oder ein Smart TV. Aber auch Nutzer, die ein notwendiges Gerät nicht besitzen, können die Videos nach wie vor abspielen. Dazu wird einfach wie gehabt die Standard Dynamic Range (SDR) genutzt. Nachteile entstehen durch die Einführung nicht.
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