Der US-amerikanische Internetkonzern
Google hat über den offiziellen Blog angekündigt, dass in absehbarer Zeit weitere Dienste eingestellt werden. Betroffen ist unter anderem der Online-Bildbearbeitungsdienst Picnik.
Weiterführende Informationen über die Zukunft von Picnik gehen aus dem
Picnik-Blog hervor. Den dort getroffenen Angaben zufolge werden die Entwickler von Google den Bildbearbeitungsdienst am 19. April offiziell schließen. Künftig soll Picnik in das Social Network Google+ integriert werden.
Abgesehen von dem Online-Bildbearbeitungsdienst will der US-amerikanische Internetkonzern eine Reihe weiterer Dienste schließen. Gemeint sind damit das Webanalysetool Urchin, die Social Graph Programmierschnittstelle (API), Google Sky Map, Needlebase und Google Message Continuity (GMC).
Ende des letzten Jahres hat man sich im Hause Google erst dazu entschlossen, eine Reihe von Angeboten abzuschalten. Damals wurden mehrere Produkte entweder komplett eingestellt oder in andere Dienste eingebunden. Welche Google-Angebote konkret betroffen waren, hat WinFuture in einem
zugehörigen Artikel zusammengefasst.
Dieses eingeschlagene Vorgehen wurde unter anderem vom Microsoft-Mitarbeiter Tom Rizzo kritisiert. Er vergleicht die
Dienste von Google mit Spaghetti und beklagt die fehlende Kontinuität. In seinen Augen wirft das Unternehmen diese an die Wand, um herauszufinden, ob sie dort kleben bleiben.